Brand in Reutlinger Flüchtlingsunterkunft: Mutmaßlicher Brandstifter sitzt in Untersuchungshaft

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Brandstifter in einer Flüchtlingsunterkunft festgenommen.
Marcus Brandt/dpa/Symbolbild- 26-jähriger Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Reutlingen wegen Brandstiftung verhaftet.
- Feuer brach im Untergeschoss der Unterkunft aus, wurde rechtzeitig gelöscht.
- Tatverdächtiger war alkoholisiert und flüchtete, wurde in der Nähe festgenommen.
- Haftrichter erließ Haftbefehl, Mann in Justizvollzugsanstalt gebracht.
- Ermittlungen durch Staatsanwaltschaft Tübingen und Kriminalkommissariat Reutlingen laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Reutlingen seit dem späten Samstagabend gegen den Bewohner einer Reutlinger Flüchtlingsunterkunft. Der Mann befindet sich bereits in Untersuchungshaft, wie die Polizei gegenüber den Medien mitteilte.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand entzündete der 26 Jahre alte Mann im Untergeschoss der Unterkunft in der Ringelbachstraße kurz vor 23 Uhr ein Handtuch. In der Folge griffen die Flammen auf die Wandverkleidung über. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bemerkte den Brand rechtzeitig, konnte das Feuer rasch löschen und ein Ausbreiten verhindern.
Der alkoholisierte Tatverdächtige hatte sich bis zum Eintreffen der Polizei von der Örtlichkeit entfernt, konnte jedoch von einer Streifenwagenbesatzung in der Nähe angetroffen und vorläufig festgenommen werden.
Beschuldigter wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen wurde der afghanische Staatsangehörige am Sonntag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
