Open-Air-Kino in Reutlingen
: The Mandalorian, Michael, Springsteen – und ermittelnde Schafe

21 Filme in der besonderen Atmosphäre des Spitalhofs schauen: Das Open-Air-Kino des Kamino startet am 7. August und bietet eine breite Auswahl für Cineasten – neben aktuellen Blockbustern auch drei Kultfilme wie „Dirty Dancing“.
Von
Maik Wilke
Reutlingen
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Grogu and Pedro Pascal USA. Grogu and Pedro Pascal in a scene from CWalt Disney Studios new movie: Star Wars: The Mandalorian and Grogu 2026. Plot: Once a lone bounty hunter, Mandalorian Din Djarin and his apprentice Grogu embark on an exciting new Star Wars adventure. LMK110-J11622-260226 Supplied by LMKMEDIA. Editorial Only. Landmark Media is not the copyright owner of these Film or TV stills but provides a service only for recognised Media outlets. PUBLICATIONxNOTxINxUKxUSAxCAN

Halten die beiden Ausschau nach den besten Plätzen im Reutlinger Spitalhof? Wohl eher nicht, aber dennoch sind Grogu und Din Djarin Teil des hiesigen Open-Air-Kinos.

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  • Open-Air-Kino im Reutlinger Spitalhof startet am 7. August mit 21 Filmen.
  • Mischung aus Blockbustern, Arthouse und Kultfilmen – Programm vom Kamino kuratiert.
  • Auftakt: „Was die Alb uns erzählt“. Abschluss: „Glennkill: Ein Schafskrimi“.
  • Highlights: „Der Astronaut“, „The Mandalorian and Grogu“, „Der Teufel trägt Prada 2“.
  • Eintritt 12 Euro, Einlass ab 19.30 Uhr – Vorverkauf über kamino-reutlingen.de und Kinokasse.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schon ein kurzer Blick auf die Hinweise im Wohnwagen genügt Lily, um sicher zu sein: Ihr Schäfer George ist keines natürlichen Todes gestorben. Warum sollten sonst zwei Whiskygläser auf dem Tisch stehen, wenn George am Abend angeblich alleine war? Gemeinsam mit ihrer Herde macht sich Lily, das klügste Schaf von George und großer Fan von Kriminalromanen, also daran, den Mord aufzuklären – obwohl sie dabei unter anderem direkt in einer Metzgerei ermitteln müssen.

„Glennkill: Ein Schafskrimi“ ist eine gelungene Komödie mit durchaus emotionalen Szenen in der malerischen Kulisse eines englischen Dorfes. Dass Hugh Jackman als Schäfer George nur eine kurze Rolle spielt, ist Nebensache. Die Schafe um Lily, die sonst absichtlich unangenehme Situationen aus ihrem Gedächtnis verbannen, ermitteln so charmant, dass der Zuschauer gerne mehr als die 109 Minuten Spielzeit sehen möchte. „Und es ist immer gut, mit einem positiven Film auszusteigen“, sagt Hasan Ugur. Denn „Glennkill: Ein Schafskrimi“ ist der Abschluss des diesjährigen Open-Air-Kinos in Reutlingen.

Blockbuster mit Ryan Gosling, Anne Hathaway und Pedro Pascal

Das Team des Kamino hat erneut eine breite Auswahl an Filmen ausgesucht und dabei „eine schöne Mischung gefunden“, wie Ugur, Geschäftsführer des Kamino im Gespräch mit unserer Zeitung sagt. „Es sind Filme dabei, die wir bereits im Kamino gezeigt haben, aber auch einige Hollywoodfilme.“ Als Programmgestalter sei es die Aufgabe des Kamino, eine gute Balance zu finden – Ugur selbst sei eigentlich vor allem Fan von „spitzfindigen Arthouse-Filmen“, wie er mit einem Lachen sagt. „Aber das wäre wohl nichts für das breite Publikum.“

Und deshalb finden sich im Programm des Open-Air-Kinos ab Freitag, 7. August, im Spitalhof (siehe Infokasten) eben auch Blockbuster wie „Der Astronaut – Project Hail Mary“ mit Ryan Gosling, der 13. Teil der Star-Wars-Reihe „The Mandalorian and Grogu“ mit Pedro Pascal und die von vielen Fans lang erhoffte Fortsetzung „Der Teufel trägt Prada 2“ mit Anne Hathaway, Meryl Streep und Emily Blunt. „Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen darüber, ob dieser Film ausverkauft sein wird“, sagt Ugur.

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Kinostart - „Glennkill: Ein Schafskrimi“: HANDOUT - 18.04.2026, ---: Hugh Jackman als Schäfer George Hardy in einer Szene des Films «Glennkill: Ein Schafskrimi» (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 14.05.2026 in die deutschen Kinos. (zu dpa: ««Glennkill: Ein Schafskrimi» berührt mit sehr menschlichen Fragen») Foto: -/Amazon MGM Studios/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hugh Jackman als Schäfer George Hardy in einer Szene des Films „Glennkill: Ein Schafskrimi“. Liebevoll kümmert er sich um ein Winterlämmchen, das zunächst nicht von der Herde akzeptiert wird.

Amazon MGM Studios/dpa

Naturfilm über die Alb macht den Auftakt

Ergänzt wird das Programm durch mehrere deutsche Komödien wie „Extrawurst“ und die regionale Filmproduktion „Was die Alb uns erzählt“. Der Natur- und Dokumentarfilm von Filmemacher und Naturfotograf Dietmar Nill begeistert durch einen spektakulären Blick auf einzigartige Lebens- und Kulturräume im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. „Dieser Film war in diesem Winter, seit er im Kamino läuft, die absolute Nummer eins für die Besucher“, sagt Ugur. Es sei etwas Besonderes, einen regionalen Film über einen hiesigen Lebensraum zeigen zu können – und daher wird „Was die Alb uns erzählt“ auch gleich den Auftakt am Freitagabend, 7. August, machen.

Drei Kultfilme und zwei Musik-Biopics

Mit den drei Kultfilmen „Dirty Dancing“, „Mamma Mia!“ und „...denn sie wissen nicht, was sie tun“ reagiert das Kamino auf einen häufig geäußerten Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher, sagt Ugur. „Das haben wirklich viele angefragt. Natürlich können wir nicht hauptsächlich ältere Filme zeigen, aber so ergänzen sie das Programm richtig gut. Und der Vorverkauf läuft bei solchen Kultfilmen auch immer super.“

Wer auf Musik-Biopics steht, hat die Wahl: Jaafar Jackson als Michael Jackson in „Michael“ oder Jeremy Allen White als „The Boss“ in „Springsteen: Deliver Me from Nowhere“. Oder man schaut einfach beide an. Auf der zehn auf fünf Meter großen Leinwand im Spitalhof werden sowohl Schauspiel als auch Gesang das Publikum faszinieren.

Info Das Open-Air-Kino im Spitalhof in Reutlingen (Wilhelmstraße 69) wird vom Kulturamt der Stadt in Kooperation mit dem Programmkino Kamino organisiert. Der Eintritt kostet 12 Euro, Einlass ist immer ab 19.30 Uhr und es gibt eine Bewirtung. Der Vorverkauf läuft über das Kamino unter www.kamino-reutlingen.de und die Kinokasse (07121) 939 72 47.

Alle 21 Filme des Open-Air-Kinos im Spitalhof in der Übersicht:

Die Filme vom 7. bis 16. August starten um 21.15 Uhr, die Filme vom 18. bis 23. August um 21 Uhr und die vom 25. bis 30. August um 20.45 Uhr.

  • Freitag, 7. August: Was die Alb uns erzählt
  • Samstag, 8. August: Extrawurst
  • Sonntag, 9. August: Die progressiven Nostalgiker
  • Dienstag, 11. August: Ein fast perfekter Antrag
  • Mittwoch, 12. August: Horst Schlemmer sucht das Glück
  • Donnerstag, 13. August: Der Held vom Bauernhof Friedrichstraße
  • Freitag, 14. August: Dirty Dancing
  • Samstag, 15. August: Michael
  • Sonntag, 16. August: Monsieur Robert kennt kein Pardon
  • Dienstag, 18. August: Song Sung Blue
  • Mittwoch, 19. August: Verstehen Sie die Béliers?
  • Donnerstag, 20. August: LOL 2.0
  • Freitag, 21. August: Star Wars: The Mandalorian and Grogu
  • Samstag, 22. August: Springsteen: Deliver me from nowhere
  • Sonntag, 23. August: Mamma Mia!
  • Dienstag, 25. August: ...denn sie wissen nicht, was sie tun
  • Mittwoch, 26. August: Der Teufel trägt Prada 2
  • Donnerstag, 27. August: Ein Münchner im Himmel
  • Freitag, 28. August: Der Astronaut - Project Hail Mary
  • Samstag, 29. August: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
  • Sonntag, 30. August: Glennkill: Ein Schafskrimi