Nach WFV-Pokalspiel in Reutlingen: Handgreiflicher Tumult zwingt Polizei zu Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray

Die Polizei musste Schlagstock und Pfefferspray zücken. (Symbolfoto)
PixabayDas Polizeirevier Reutlingen hat am Dienstagabend anlässlich des WFV-Pokalspiels des SSV Reutlingen gegen den VfR Aalen mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz Einsatzmaßnahmen durchgeführt.
Tumulte begannen erst nach Spielende
Nachdem die Anreise der sich teilweise feindschaftlich gegenüberstehenden Fangruppierungen und das Spiel selbst bis auf das Abbrennen von Pyrotechnik in beiden Fanlagern störungsfrei verlaufen waren, suchten nach Spielende bis zu 30 gewaltbereite und größtenteils vermummte Anhänger der Heimmannschaft gezielt die Auseinandersetzung mit einem Teil der gegnerischen Fanszene.
Dies führte zu einem Tumult mit handgreiflichen Auseinandersetzungen. Immer wieder musste die Polizei gegen die aggressiven, rivalisierenden Gruppierungen vorgehen und diese auseinander drängen.
Polizei muss sich wehren
Dabei kamen auch vereinzelt Schlagstock und Pfefferspray zum Einsatz. Die Einsatzkräfte wurden aus einer der Reutlinger Fanszene zuzurechnenden Gruppierung heraus mit Flaschen und Steinen beworfen. Hierzu wurden Ermittlungen eingeleitet. Gegen 22.15 Uhr konnten die Einsatzmaßnahmen beendet werden.
