Nach Unfall bei Reutlingen-Altenburg
: Warum die Staatsanwaltschaft von versuchtem Mord ausgeht

Nach dem schweren Unfall auf der B464 bei Altenburg ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 42-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Nun gibt es erste neue Erkenntnisse.
Von
Sophie Holzäpfel
Reutlingen
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Am Montag, 28. September, ereignete sich der schwere Unfall bei Reutlingen-Altenburg auf der B 464.

Am Montag, 28. September, ereignete sich der schwere Unfall bei Reutlingen-Altenburg auf der B 464.

Dimitri Drofitsch
  • Ermittler prüfen versuchten Mord nach Unfall auf der B 464 bei Reutlingen-Altenburg.
  • Der 42-Jährige soll seinen BYD auf gerader Strecke bewusst in den Gegenverkehr gelenkt haben.
  • Staatsanwaltschaft: suizidale Absicht wird vermutet – Dashcam-Aufnahmen stützen den Verdacht.
  • Mordmerkmale laut Haftbefehl: Heimtücke und gemeingefährliches Mittel.
  • Drei Fahrer wurden schwer verletzt; der 42-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem schweren Unfall mit drei Schwerverletzten auf der B 464 bei Reutlingen-Altenburg gehen die Ermittler derzeit von einer suizidalen Absicht des 42-jährigen Tatverdächtigen aus. Das teilte die Staatsanwaltschaft Tübingen auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt.

Dem 42-Jährigen wird vorgeworfen, seinen BYD am Montag, 28. September, auf der geraden Strecke bewusst in den Gegenverkehr gelenkt zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft liegen den Ermittlern Dashcam-Aufnahmen des Unfalls vor. Sie seien ein Grund dafür, dass von einem absichtlichen Fahrmanöver ausgegangen werde.

Hilfe bei Suizidgedanken und in Krisen

Wenn Sie sich in einer persönlichen Krise befinden und Hilfe brauchen, reden Sie darüber. Es gibt viele Hilfsangebote, bei denen Sie auch anonym mit Menschen über Ihre Situation sprechen können und wo Ihnen jemand zuhört.

  • Bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de) geht das online, telefonisch oder vor Ort. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter den Telefonnummern 0800 1110 111 und 0800 1110 222.
  • Auch im  Chat oder via  E-Mail finden Sie dort Unterstützung.
  • In den Landkreisen Tübingen, Reutlingen und dem Zollernalbkreis hilft Ihnen der Arbeitskreis Leben. Dort finden Sie auch Unterstützung, wenn Sie sich Sorgen um eine andere Person machen. Termine können unter diesen Nummern vereinbart werden: (07071) 19298 und (07121) 19298.

Mordmerkmale: Heimtücke und gemeingefährliches Mittel

„Dem Haftbefehl wegen versuchten Mordes liegen die Mordmerkmale der Heimtücke und der gemeingefährlichen Mittel zugrunde“, schreibt die Staatsanwaltschaft Tübingen. Das mögliche Motiv des 42-Jährigen sei weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Bei dem Unfall war der BYD des Mannes gegen 8.45 Uhr zunächst seitlich mit dem entgegenkommenden Audi eines 60-Jährigen und anschließend frontal mit dem Audi eines 38-Jährigen kollidiert. Alle drei Fahrer erlitten schwere Verletzungen.

Neckar-Alb-Kreis

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Der 42-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Reutlingen und der Verkehrspolizeiinspektion Tübingen dauern an.