SWP+SWP+Memoiren „Eine Hymne an das Leben“
: Erstmals schildert Gisèle Pelicot Erinnerungen an Reutlingen

Gisèle Pelicot teilt in ihren Memoiren „Eine Hymne an das Leben“ prägende Erlebnisse aus ihrer Kindheit in Reutlingen. Ein Schicksalsschlag veränderte das Leben der Französin, die durch ihren Mut zu einer Symbolfigur im Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Frauen wurde.
Von
Maik Wilke
Reutlingen
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Gisèle Pelicot: ARCHIV - 19.12.2024, Frankreich, Avignon: Gisele Pelicot kommt im Gericht in Avignon an, wo Ende 2024 das Urteil im Prozess gegen ihren Ex-Mann und 50 weitere Angeklagte erwartet wird, die beschuldigt werden, sie unter Drogen gesetzt und über fast ein Jahrzehnt hinweg mehrere Vergewaltigungen inszeniert zu haben. Für die Französin Gisèle Pelicot müssen sich im Kampf gegen sexuelle Gewalt die Denkweisen ändern. (zu dpa: «Gisèle Pelicot: Denkweisen müssen sich verändern») Foto: Clement Mahoudeau/AFP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gisèle Pelicot im Dezember 2024. Im Gericht in Avignon wurde der Prozess gegen ihren Ex-Mann und 50 weitere Angeklagte geführt, die Pelicot zumeist vergewaltigt hatten. Monatelang stand sie im Gericht ihren Peinigern gegenüber.

Clement Mahoudeau/AFP/dpa