
Reutlingen: Linsen, Folk und fast ein Heimspiel
Melancholische Streicher, rockige Gitarren, swingende Bläser: Gregor Meyle mixt die Genres – meist meisterhaft.
Sie sind schon schwer angesagt, die neuen deutschen Kuschelpopper. Diese gefühlvollen jungen Männer, die in der Muttersprache singen und gerne ein bisschen melancholisch unterwegs sind. Ihre Texte erzählen von der alleinerziehenden Single-Frau, dem Tod der Mutter, der verlorenen Liebe – aber von auch der Geburt des eigenen Kindes. Ihre Musik kommt mit Akustikgitarre und Klavier, immer öfter auch mit sehnsuchtsvollen Streicherteppichen. Und diese Klänge sind überall. Sie fluten Fernsehshows und Wohnzimmer, Radiokanäle und Konzertbühnen. Kurz, wir reden von den Mark Forsters, Tim Bendzkos, Max Giesingers und Johannes Oerdings dieser Welt.