Unfall auf Bosch-Firmengelände: Zwei Todesopfer bei Gasexplosion in Reutlingen

Eine Gasflasche ist in Reutlingen explodiert und hat am Morgen einen Einsatz ausgelöst. Zwei Menschen sind gestorben.
Bernd Weißbrod/dpa- Gasexplosion in Reutlingen, keine Gefahr für Bevölkerung.
- Explosion ereignete sich am 21. Januar auf einem Firmengelände.
- Ursache bisher unklar, Ermittlungen laufen.
- Maßnahmen der Polizei und Feuerwehr um 9:30 Uhr abgeschlossen.
- Hauffstraße war kurzzeitig gesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nahe der Reutlinger Stadtwerke ist es nach Auskunft der Polizei am frühen Dienstagmorgen, 21. Januar, zu einer Gasexplosion gekommen. Wie Polizeisprecher Christian Wörner erklärte, bestand nach dem Unfall keine Gefahr für die Bevölkerung - auch ein Feuer sei auf dem Gelände von Bosch in der Reutlinger Hauffstraße nicht ausgebrochen. Das Unternehmen bestätigte den Arbeitsunfall inzwischen. Gegen 9.30 Uhr seien die Maßnahmen, an denen die Polizei sowie eine Werksfeuerwehr beteiligt gewesen seien, abgeschlossen. Kurzzeitig war die Hauffstraße gesperrt.
Was ist genau passiert?
Gegen acht Uhr war es dort aus noch ungeklärter Ursache an einer Gasflasche im Freien zum Austritt von Silan-Gas gekommen, wobei entsprechende Warnanlagen anschlugen. Als Mitarbeiter nach der Ursache suchten, kam es derzeitigen Ermittlungen zufolge plötzlich zu einer Reaktion des Gases mit der Luft. Zwei 44 und 52 Jahre alte Arbeiter einer Fachfirma, die sich in unmittelbarer Nähe aufgehalten hatten, wurden von der Explosion erfasst. Dabei wurde der 52-Jährige so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Sein jüngerer Kollege wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch trotz aller ärztlichen Bemühungen seinen schweren Verletzungen erlag.

Einsatz bei Bosch in Reutlingen: Eine Gasexplosion hat tödliche Folgen.
Bernd Weißbrod/dpaZur Ursache wird noch ermittelt
Ein weiterer Arbeiter war durch ein Knalltrauma leicht verletzt worden. Das Kriminalkommissariat Reutlingen hat mit Unterstützung der Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen, der Gewerbeaufsicht des Landratsamts Reutlingen, dem Leiter des Arbeitsschutzes und der Werksfeuerwehr der betreffenden Firma die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Ein zunächst angenommener Wechsel der Gasflasche als Ursache bestätigte sich entgegen ersten Ermittlungen nicht. Sachschäden waren nach derzeitigem Stand nicht zu verzeichnen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

