Insassen beschuldigen sich gegenseitig: 3,5 und 5,2 Promille – Subaru landet im Bach

Die zwei beteiligten Männer hatten ordentlich Alkohol getrunken.
Julian Stratenschulte/dpa- Subaru landete in Gönningen im Bach; zwei Männer flüchteten zu Fuß von der Unfallstelle.
- Polizei fand die Männer und einen 26-jährigen Mitfahrer im Zuge sofortiger Fahndung.
- Die Männer beschuldigten sich gegenseitig als Fahrer, Atemalkohol 3,5 und 5,2 Promille.
- Auto trug unzulässige ausländische Kennzeichen und war stillgelegt – Feuerwehr rückte aus.
- Gegen den 22-Jährigen lag ein Haftbefehl vor; er wurde festgenommen. Keine Verletzten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und der Verkehrsunfallflucht ermittelt die Verkehrspolizei Tübingen seit Dienstagabend gegen zwei Männer im Alter von 22 und 27 Jahren.
Gegen 23 Uhr war die Polizei von einem Anwohner alarmiert worden, der im Bereich der Bierwiesenstraße im Reutlinger Stadtbezirk Gönningen einen lauten Knall wahrgenommen hatte. Beim Blick aus dem Fenster erkannte er einen Wagen auf der dortigen Wiese in einem Bach stehen und zwei Männer, die sich zunächst an der Unfallstelle aufhielten, dann aber zu Fuß in Richtung Hechinger Straße flüchteten.
Wie sich herausstellte, war der Subaru Legacy zuvor auf der Bierwiesenstraße unterwegs gewesen und dabei nach rechts von der Fahrbahn auf die angrenzende Wiese abgekommen. Auf dieser Wiese fuhr der Fahrer dann weiter, bis er am Ende in einem Bachlauf zum Stehen kam. Da dabei auch Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Feuerwehr hinzugezogen.
Männer hatten 3,5 und 5,2 Promille
Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Männer und ein 26 Jahre alter Mitfahrer angetroffen werden. Eine Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit der beiden 22 und 27 Jahre alten Männer, die sich jeweils gegenseitig beschuldigten, den Subaru gefahren zu haben, ergab beim Älteren einen vorläufigen Atemalkoholwert von rund 3,5 Promille und beim Jüngeren einen Wert von 5,2 Promille, weshalb bei beiden eine Blutentnahme angeordnet werden musste.
Ausländische Kennzeichen und ein Haftbefehl
Wie sich zudem herausstellte, waren an dem Subaru ausländische Kennzeichen angebracht, die für den Wagen gar nicht zugelassen waren. Das Auto selbst war bereits vor einiger Zeit stillgelegt worden. Da gegen den 22-Jährigen zudem ein offener Haftbefehl bestand, wurde dieser vorläufig festgenommen und am Mittwochmorgen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Subaru, an dem Sachschaden von rund 3000 Euro entstanden war, wurde von einem Abschleppdienst geborgen. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei zu den Fahrerlaubnissen der Männer, zu den Eigentumsverhältnissen des Autos und zur Herkunft der mutmaßlich gestohlenen Kennzeichen dauern an.
