Aufregung am Hauptbahnhof Reutlingen
: Bombendrohung sorgt für Zugausfälle

Anrufe von zwei unterschiedlichen Nummern: Die Bundespolizei sperrte am Dienstagabend den Reutlinger Hauptbahnhof. Grund dafür war eine Bombendrohung, ein gefährlicher Gegenstand wurde jedoch nicht gefunden.
Von
Maik Wilke
Reutlingen
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Bombendrohung Hauptbahnhof Reutlingen Bahnhof 3. März 2026

Eine Bombendrohung sorgte am Dienstagabend, 3. März, dafür, dass der Hauptbahnhof Reutlingen abgesperrt und somit auch der Zugverkehr eingestellt wurde.

Privatfoto
  • Bombendrohung legt am 3. März den Hbf Reutlingen lahm, Bereich abgesperrt.
  • Zugverkehr ab 18.51 Uhr eingestellt, Züge fielen am Abend aus.
  • Zwei Anrufe von unterschiedlichen Nummern implizierten die Drohung.
  • Bundespolizei suchte mit Spürhund, kein „gefährlicher Gegenstand“ gefunden.
  • Kurz vor 20 Uhr Freigabe des Bahnhofs, Züge fahren und halten wieder.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Um 18.51 Uhr wurde am Dienstagabend, 3. März, der Zugverkehr am Reutlinger Hauptbahnhof eingestellt. Grund dafür war eine Bombendrohung, wie ein Sprecher der Leitstelle der Bundespolizei in Stuttgart der SÜDWEST PRESSE bestätigt.

Laut dem Sprecher gingen Anrufe von zwei verschiedenen Nummern bei der Landespolizei ein, die eine Bombendrohung implizierten. Der Bahnhof wurde daraufhin abgesperrt, der Zugverkehr eingestellt. Die Bundespolizei durchsuchte mit einem Spürhund das Areal, es wurde jedoch kein „gefährlicher Gegenstand“ gefunden, wie der Sprecher der Bundespolizei mitteilt. Es bestehe keine Bedrohung für die Zugreisenden und Passanten.

Kurz vor 20 Uhr: Züge fahren wieder

Man werde im Nachgang der Maßnahmen prüfen, welche verdächtigen Hinweise letztlich die Bombendrohung ausgelöst haben.

Der Bahnhof wurde kurz vor 20 Uhr wieder freigegeben; seither fahren und halten wieder Züge am Reutlinger Hauptbahnhof. Dennoch sind am Dienstagabend einige Verbindungen ausgefallen.