Großeinsatz für die Feuerwehr
: Wochenendhaus in Pfullingen niedergebrannt

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind Freitagnacht zu einem Brand in das Gewann Hartenstein in Pfullingen ausgerückt.
Von
swp
Pfullingen
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Feuerwehr Pfullingen Brand 25. Juli 2025 Scheune/Gartenhütte Wochenendhaus

Die Gartenhütte im Gewann Hartenstein in Pfullingen brannte komplett aus und stürzte ein.

Feuerwehr Pfullingen
  • Wochenendhaus in Pfullingen stand Freitagnacht in Vollbrand – Gebäude komplett zerstört.
  • Feuerwehr war mit 14 Fahrzeugen und 46 Kräften im Einsatz, konnte Totalverlust nicht verhindern.
  • Stromausfall in der Umgebung, da unterirdischer Hausanschluss freigelegt werden musste.
  • Sachschaden etwa 35.000 Euro, Brandursache bisher ungeklärt – Ermittlungen laufen.
  • Löscharbeiten erforderten Einsatz eines Baggers und Energieversorgers vor Ort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gegen 23.40 Uhr teilten mehrere Anrufer über Notruf mit, dass in einem Gebäude ein Feuer ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand das leerstehende Wochenendhaus bereits im Vollbrand.

Bei dem „Wochenendhaus“ handelt es um eine Scheune und Gartenhütte im Gewann Hartenstein, unterhalb des CVJM-Gebäudes in Pfullingen. Mehrere Notrufe meldeten Flammen im Wald. Beim Eintreffen der Feuerwehr drohten die Flammen vom kleinen Haus (6,5 x 7,5 Meter) auf die angrenzende Vegetation überzugreifen und sich auf weiter Grundstücke auszubreiten. Durch den Besitzer, der die Feuerwehr erwartete, wurde mitgeteilt, dass sich keine Person im Gebäude befinden. Das teilt die Feuerwehr Pfullingen in einer Pressemitteilung mit.

Löschwasser aus zwei Kilometern Entfernung

Durch die eingesetzten Löschfahrzeuge wurden schrittweise vier Löschrohre unter Atemschutz zur Riegelstellung vorgenommen, wodurch die Ausbreitung verhindert werden konnte. Da im Außenbereich keine Löschwasserversorgung vorhanden war, wurde mit Tanklösch- und Löschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet, um so das benötigte Löschwasser bereitstellen zu können. Die Wasserentnahme hierzu fand in etwa zwei Kilometern Entfernung im Gewerbegebiet Memmelers Wiese statt, schreibt die Pfullinger Feuerwehr.

Kurz vor 1 Uhr nachts war das Feuer zwar unter Kontrolle, jedoch war zu diesem Zeitpunkt das Gebäude zum Großteil bereits eingestürzt. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr, die mit 14 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften tätig war, brannte das in Holzständerbauweise errichtete Haus vollständig nieder. Die Löscharbeiten erforderten die Unterbrechung der Stromzufuhr zum Gebäude, weshalb der zuständige Energieversorger vor Ort kam. Da der unterirdische Hausanschluss nicht ohne Weiteres zu erreichen war, musste dieser noch in der Nacht mithilfe eines Baggers freigelegt werden.

Die aufwändigen Löscharbeiten konnten gegen 4 Uhr beendet, für die Brandbekämpfung wurden etwa 35.000 Liter Löschwasser eingesetzt.

Stromausfall in der Umgebung

Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung kam es im Umfeld der Örtlichkeit zu einem Stromausfall, der vermutlich durch das Brandgeschehen verursacht wurde. Der Sachschaden an dem Wochenendhaus wird auf circa 35.000 Euro beziffert. Die polizeilichen Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache dauern an.