Freibad länger auf
: Zwei Filter weisen irreparable Schäden auf

Das Hallenbad in Unterhausen bleibt aufgrund von kurzfristig notwendig gewordenen Reparaturen vorerst geschlossen, um die Gesundheit der Badegäste sicherzustellen.
Von
swp
Lichtenstein
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Im Hallenbad in Unterhausen müssen kurzfristig Arbeiten an der Filteranlage vorgenommen werden.

Im Hallenbad in Unterhausen müssen kurzfristig Arbeiten an der Filteranlage vorgenommen werden.

Kai Bitz
  • Hallenbad Unterhausen bleibt wegen irreparabler Filtersysteme bis voraussichtlich Dezember geschlossen.
  • Zwei von drei Filtern defekt – Wasserhygiene und gesetzliche Standards nicht mehr gewährleistet.
  • Ersatzanlage mit moderner Steuerung wird installiert, Lieferfristen verzögern Reparatur.
  • Freibad bleibt als Übergangslösung bis Ende September geöffnet, neue Öffnungszeiten: 14–18.30 Uhr.
  • Gemeinde betont Gesundheit der Bürger als oberste Priorität, Rückbau der Altanlage läuft bereits.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eigentlich sollte am 22. September 2025 die Hallenbadsaison in Unterhausen starten – doch bei den Vorbereitungen wurde das Badepersonal von zahlreichen aufblinkenden Warnlampen überrascht, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde an die Medien heißt.

Gleich zwei von drei Filtern der Wasseraufbereitungsanlage waren bei der routinemäßigen Inbetriebnahme des Bads irreparabel beschädigt – ein Schockmoment für alle Beteiligten. Dieser schwerwiegende Defekt macht einen Betrieb unmöglich, denn ohne funktionierende Filter kann die erforderliche Wasserqualität nicht gewährleistet werden.

„Viele Lichtensteinerinnen und Lichtensteiner haben sich auf den Start der Hallenbadsaison gefreut – insbesondere nach einer nicht reibungslosen Freibadsaison. Umso schmerzlicher ist es, dass uns nun ein unerwarteter technischer Defekt ausbremst. Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger steht für uns aber an oberster Stelle. Wir werden keinerlei Risiken eingehen, wenn es um die Gesundheit geht“, betonte der stellvertretende Bürgermeister Wilfried Schneider.

Bis zum Einbau einer neuen Anlage bleiben die Türen des Hallenbads vorerst geschlossen, eine Wiedereröffnung ist voraussichtlich erst Anfang Dezember möglich.

Ein Filter reicht nicht für die Beckenhygiene

Das Hallenbad fasst rund 450 Kubikmeter Wasser. Jeder der drei Filter leistet 50 Kubikmeter Umwälzung pro Stunde – insgesamt 150 Kubikmeter. Mit nur einem funktionierenden Filter ist eine ordnungsgemäße Durchsetzung des Beckens allerdings nicht mehr möglich. Selbst eine Hochchlorung würde das Risiko einer Verkeimung nicht beseitigen. „Mit lediglich einem Drittel der Filterleistung können wir die strengen gesetzlichen Hygienevorschriften nicht erfüllen. Ein Betrieb würde nicht nur den Kreislauf der Anlage, sondern letztlich auch die Beckenhygiene und die Gesundheit der Badegäste gefährden“, erklärte der Sachgebietsleiter für Hochbau, Andreas Kern.

Der Rückbau der defekten Filteranlage hat bereits begonnen. Da gesundheitsgefährdende Stoffe aus der Altanlage sachgerecht entsorgt werden müssen, ist eine Spezialfirma eingebunden. Parallel arbeitet eine Fachfirma an der Installation einer neuen, moderneren Filteranlage, die künftig auch verbesserte Steuerungsmöglichkeiten bieten soll. Lange Lieferfristen der Ersatzteile ziehen den Einbau allerdings in die Länge.

Freibad bleibt länger als eigentlich vorgesehen geöffnet

Um den Badegästen in Lichtenstein weiterhin ein Schwimmangebot zu ermöglichen, wird das Freibad – entgegen der ursprünglichen Planung – bis Ende September geöffnet bleiben. Die Öffnungszeiten des Freibads sind ab dem 15. September von Montag bis Sonntag von 14 bis 18.30 Uhr.