Zu einem Großbrand wurde die Reutlinger Feuerwehr am Donnerstag, dem 12.01.23, um kurz vor halb 12 gerufen: Ein landwirtschaftliches Gebäude hatte in großem Umfang zu brennen begonnen. Die Feuerwehr war mit insgesamt 147 Einsatzkräften vor Ort und wurde zudem von Einsatzkräften des Roten Kreuzes und Polizeibeamtinnen und Beamten unterstützt.

Acht Rinder gerettet

Bevor sich die Einsatzkräfte der Reutlinger Feuerwehr der eigentlichen Brandbekämpfung widmen konnte, musste acht Rindern geholfen werden: Die befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in einem am Gebäude angrenzenden Stall. Fünf der Rinder waren bereits nach draußen gelangt und konnten mithilfe der Anwohner und einiger Nachbarn in Sicherheit gebracht werden, die restlichen drei Rinder wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr außer Gefahr gebracht. Auch von den Anwohnern kam niemand zu Schaden.

Löschwasser aus dem Neckar

Mit Löschwasser aus dem Neckar hatte die Feuerwehr laut Amtsleiter und Feuerwehrkommandant Michael Reitter die Lage relativ schnell unter Kontrolle. Der Großteil der Löscharbeiten konnte bereits gegen 13.30 Uhr am Nachmittag abgeschlossen werden, so Reitter, der auch als Einsatzleiter vor Ort das Geschehen dirigierte.

Brandursache nicht bekannt

„Wir müssen aktuell noch das Dach weiter öffnen, um an weitere Brandherde zu gelangen“, erklärte Reiter am frühen Nachmittag im Gespräch mit dieser Zeitung.
Der Schaden am Gebäude beläuft sich nach ersten Einschätzungen der Polizei auf mehrere hunderttausend Euro. Über die Brandursache ist derzeit noch nichts bekannt.
An der Einsatzstelle informierte sich der Bürgermeister Herr Wintzen sowie Bezirksbürgermeister Herr Haug. Der Kreisbrandmeister des Landkreises Reutlingen sowie das Umweltamt des Landratsamtes Reutlingen machten sich ebenfalls ein Bild vor Ort und unterstützen die Einsatzmaßnahmen.