Fahrlässiges Überholmanöver
: Junger Mann stirbt nach Frontalkollision an der Unfallstelle

Der Audi eines 18-Jährigen kracht in den Mercedes eines 26-Jährigen auf der L 380 zwischen Eningen und Würtingen im Kreis Reutlingen. Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz.
Von
swp
Eningen
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Symbolbild - Polizei sichert Unfallstelle

Bei einem schweren Unfall zwischen Würtingen und Eningen starb ein 18-jähriger Mann am Donnerstagmorgen.

Stefan Puchner/dpa/Symbolbild
  • Schwerer Unfall auf der L 380 bei Eningen: 18-Jähriger stirbt nach Frontalzusammenstoß mit Mercedes.
  • Unfallursache: riskantes Überholmanöver auf nasser Fahrbahn mit Audi A3.
  • Mercedes-Fahrer (26) leicht verletzt, beide Fahrzeuge mit Totalschaden (Schadenhöhe: 36.000 Euro).
  • Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort, Straße bis 14 Uhr komplett gesperrt.
  • Notärztin als Ersthelferin konnte 18-Jährigen nicht retten, er starb noch an der Unfallstelle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einem schweren Verkehrsunfall sind die Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen auf die L 380 zwischen Würtingen und Eningen gerufen worden. Ein 18-Jähriger war gegen 7.10 Uhr mit seinem Audi A3 auf der nassen Fahrbahn von Würtingen in Richtung Eningen unterwegs.

Am Ausgang des dortigen Waldstücks zwischen dem Gestütshof und der St.-Johanner Steige überholte er nach derzeitigen Ermittlungen der Verkehrspolizei mit hoher Geschwindigkeit mindestens zwei vorausfahrende Fahrzeuge, wie es in einer Mitteilung der Polizei an die Medien heißt. Im Verlauf der langgezogenen Rechtskurve, auf Höhe des Wanderparkplatzes, befand er sich noch komplett auf der Gegenfahrspur, als ihm ein 26-Jähriger mit seinem Mercedes AMG ordnungsgemäß entgegenkam.

Dieser versuchte noch, möglichst weit nach rechts auszuweichen, dennoch kam es zur Frontalkollision der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht der Kollision wurde der Audi auf die angrenzende Grünfläche geschleudert. Der Mercedes wurde gegen den Bordstein gedrückt, überschlug sich und kam danach auf den Rädern auf der Fahrbahn zum Stehen. Während sich der Mercedesfahrer selbst aus seinem Wagen befreien konnte, wurde der Audifahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Auto geborgen werden.

Notärztin als Ersthelferin zufällig an der Unfallstelle

Trotz des sofortigen Einsatzes einer Notärztin, die als Ersthelferin zufällig unmittelbar nach dem Unfall vor Ort war, verstarb der 18-Jährige noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Mercedes wurde bei der Kollision ersten Erkenntnissen zufolge leichtverletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von etwa 36.000 Euro, sie wurden von Abschleppdiensten geborgen.

Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 36 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit vier Fahrzeugen, einem Notarzt und elf Rettungskräften vor Ort. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der aufwändigen Reinigungsarbeiten durch die Straßenmeisterei musste die Landesstraße bis etwa 14 Uhr vollständig gesperrt werden, teilte die Polizei abschließend mit.