Fahrer offenbar berauscht
: Riskant überholt in Reutlingen - Zwei Verletzte

Ein gefährliches Überholmanöver in der Alteburgstraße hat zu beschädigten Autos und einer Sperrung geführt.
Von
swp
Reutlingen
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Polizeiauto - Symbolbild: ARCHIV - 15.03.2024, Hamburg: Der Schriftzug "Unfall" ist neben dem Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiautos zu lesen (Symbolbild). (zu dpa: «Rettungssanitäter von Auto erfasst») Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Reutlingen gab es am frühen Donnerstagmorgen einen Unfall. Gleich drei Fahrzeuge wurden infolge eines gefährlichen Überholmanövers beschädigt.

Marcus Brandt/dpa
  • Unfall in Reutlingen: 22-Jähriger überholt riskant und verursacht Unfall mit drei Autos.
  • Zwei Verletzte, drei stark beschädigte Fahrzeuge; Gesamtschaden von ca. 30.000 Euro.
  • Fahrer unter Verdacht berauschender Mittel; Blutentnahme angeordnet.
  • Straße wegen Reinigung und Bergung mehrfach gesperrt.
  • Feuerwehr und Rettungsdienste mit 23 Personen im Einsatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr hat ein Verkehrsunfall geführt, den ein 22-Jähriger am Donnerstagmorgen, 23. Januar, auf der Alteburgstraße (L383) verursacht hat. Der junge Fahrer war gegen sieben Uhr mit seinem 5er-BMW auf der Landesstraße von Gönningen in Richtung Reutlingen unterwegs. Kurz vor der Einmündung nach Ohmenhausen überholte er trotz Gegenverkehr einen Vorausfahrenden. Dabei kam es zunächst zur seitlichen Kollision mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Renault eines 38-Jährigen und nachfolgend mit einem dahinter fahrenden VW Tiguan einer 61-Jährigen.

Während der Renault durch die Wucht des Aufpralls nach rechts von der Fahrbahn in die angrenzende Grünfläche abgewiesen wurde, drehte sich der VW einmal die eigene Achse, bevor er zum Stehen kam. Die Fahrerin des VWs und der Renault-Fahrer erlitten bei dem Unfall nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.

Blutentnahme angeordnet

Da sich bei dem 22-Jährigen Hinweise auf einen vorangegangenen Konsum berauschender Mittel ergaben, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die Ermittlungen zu seiner Fahrerlaubnis dauern an. Alle drei Autos waren so schwer beschädigt, dass sie von Abschleppdiensten aufgeladen und abtransportiert werden mussten. Die entstandenen Sachschäden werden auf insgesamt etwa 30.000 Euro geschätzt. Zur Unterstützung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten im Einsatz. Die Unfallstelle musste von der Straßenmeisterei mit einer Kehrmaschine gereinigt werden, weshalb die Landesstraße bis etwa 10.40 Uhr mehrmals vollständig für den Verkehr gesperrt werden musste.