Einstimmiges Votum
: Johannes Schwörer ist neuer Präsident der IHK Reutlingen

Der 58-jährige Unternehmer aus Oberstetten tritt die Nachfolge von Christian Erbe an. Die Lage der regionalen Wirtschaft alarmiert den neuen Mann an der Spitze.
Von
Thomas de Marco
Reutlingen
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Johannes Schwörer ist neuer IHK-Präsident.

Alle 48 anwesenden Mitglieder der Vollversammlung stimmten für Johannes Schwörer als neuen Präsidenten der IHK Reutlingen.

Thomas de Marco
  • Johannes Schwörer (58) ist neuer Präsident der IHK Reutlingen, gewählt mit einstimmigem Votum.
  • Schwörer folgt auf Christian Erbe, der nach 15 Jahren nicht erneut kandidierte.
  • Schwerpunkte: Region stärken, Nachhaltigkeit, Fachkräfte, Digitalisierung, Bürokratieabbau, Europapolitik.
  • Schwörer bringt Erfahrung als Präsident des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie mit.
  • Regionale Wirtschaftslage besorgt ihn – er fordert politische Maßnahmen und Verteilung der IHK-Arbeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einstimmiges Vertrauensvotum: Die 48 anwesenden Mitglieder der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Reutlingen haben am Donnerstag Johannes Schwörer zum neuen IHK-Präsidenten gewählt. Der Chef des Fertigbauunternehmens Schwörer Haus in Oberstetten tritt damit die Nachfolge von Christian Erbe an, der nach 15 Jahren nicht mehr kandidieren konnte. „Die Abstimmung zeigt, dass die Vollversammlung hinter meinen Ideen für die nächsten Jahre steht“, sagt Schwörer, der seit 2010 IHK-Vizepräsident war.

Das sollen die dominierenden Themen seiner Amtszeit sein: „Stärkung der Region, Nachhaltigkeit, die Fachkräftegewinnung weiter ausbauen, KI und Digitalisierung. Außerdem Bürokratieabbau und Europapolitik.“ Schwörer will auch die Zusammenarbeit mit den Hochschulen stärken. „Aber das sind ja alles keine neuen Themen, das wäre ja merkwürdig“, sagt der neue Präsident, der von seinem Vorgänger vorgeschlagen worden war. Schwörer war der einzige Kandidat bei der Wahl.

Der neue Mann bringt Verbandserfahrung mit

„Er war mein Wunschkandidat, denn er bringt als Präsident des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie Verbandserfahrung mit. Das wird ihm helfen“, betont Erbe. Zudem leite Schwörer ein großes Unternehmen, das etwas darstelle und ein Management habe, das Zeit für die IHK-Tätigkeit erlaube. „Außerdem hat er die Unterstützung seiner Familie“, sagt Erbe und dankt der Vollversammlung für die große Sympathie, die ihm beim Abschied entgegengebracht worden sei.

Die wirtschaftliche Situation in der Region macht seinem Nachfolger Schwörer Sorgen: „Da liegt einiges im Argen. Wir sind alarmiert und werden von der Politik die richtigen Schritte einfordern.“ Nach seinem Aufstieg vom Vizepräsidenten werde er nun stärker gefordert sein, glaubt der Unternehmer aus Oberstetten auf der Alb: „Gerade bei politischen Anfragen wird der Präsident gefordert sein. Das hat Erbe sehr gut abgedeckt“, erklärt Schwörer. Er habe allerdings im Vorfeld der Wahl mit der Vollversammlung vereinbart, dass die Arbeit künftig auf mehrere Schultern verteilt werde.