Ehrung für Reutlinger
: Dominik „Dodokay“ Kuhn erhält den Verdienstorden des Landes

Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreicht die Auszeichnung am Freitag bei einer feierlichen Zeremonie im Neuen Schloss.
Von
swp
Stuttgart/Reutlingen
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Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg am Freitag an Dominik Kuhn.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg am Freitag an Dominik Kuhn.

Staatsministerium/Ilkay Karakurt
  • Dominik „Dodokay“ Kuhn erhielt den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg.
  • Winfried Kretschmann übergab die Auszeichnung im Neuen Schloss in Stuttgart.
  • Begründung: Kuhn macht den schwäbischen Dialekt populär und verbindet Humor mit Tiefgang.
  • Seine Synchronisationen erreichen Millionen, zudem lehrt er an Hochschulen.
  • Insgesamt wurden 27 Persönlichkeiten geehrt, darunter auch Inge Tress aus Hayingen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am jetzt Freitag im Neuen Schloss in Stuttgart 27 Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, wie es in einer Mitteilung des Staatsministeriums heißt.

Unter den Preisträgern war neben Inge Tress aus Hayingen auch der Reutlinger Dominik Kuhn, vielfach bekannt vor allem auch unter seinem Künstlernamen Dodokay. Er zeigt auf einzigartige Weise, dass der schwäbische Dialekt nicht nur ein Klang der Heimat, sondern eine lebendige, kreative und verbindende Kraft ist.

Ob in ausverkauften Sälen, auf YouTube oder in der Popkultur: Dominik Kuhn schafft es, eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne, Region und globaler Bühne sowie zwischen Humor und Tiefgang herzustellen. Seine schwäbischen Synchronisationen, beispielsweise von Nachrichten, historischen Ereignissen oder Filmszenen, bringen Millionen Menschen zum Lachen und verleihen dem schwäbischen Dialekt seine verdiente Popularität.

Kuhn arbeitet auch als Dozent an mehreren Hochschulen

In einer Zeit, in der Dialekte oft als „unmodern“ gelten, schafft Dominik Kuhn es auf diese Weise, Dialektpflege und gesellschaftliche Relevanz in Einklang zu bringen, wie es in der Begründung heißt. Seine Leidenschaft für Sprache und Kultur gibt er auch als Dozent an verschiedenen Hochschulen und Universitäten im Land weiter und leistet damit einen weiteren unverzichtbaren Beitrag zur Dialektpflege.

In seiner Rede ehrte der Ministerpräsident die Bürgerinnen und Bürger: „Sie sind Menschen, die in unserer Gesellschaft herausragen, weil sie sich einsetzen, die Initiative ergreifen, Besonderes leisten im Ehrenamt oder im Beruf. Sie gehen mit neuen Ideen und Mut voran, inspirieren und motivieren andere und kümmern sich um ihre Mitmenschen. Sie sind damit Vorbilder für andere.“​

Kretschmann würdigte die große Bedeutung der Engagiertenr als Kitt, der die Gesellschaft zusammenhalte: „Menschen, die ihr Können, ihre Zeit und Arbeit zum Nutzen aller investieren, die nicht nur an sich und den persönlichen Erfolg denken, sondern die für das Füreinander und das Miteinander stehen, sind eine der tragenden Säulen unseres Gemeinwesens.“

Preisträger bringen sich ein und gestalten mit

In seiner Laudatio richtete er den Blick weiter auf das demokratische Gemeinwesen und den fundamentalen Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung. Die Ausgezeichneten seien lebendige Beispiele für diese Verbindung: „Auf den verschiedensten Feldern im Staat, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft haben sie mehr als nur ihre Pflicht getan: Sich eingebracht, mitgearbeitet und mitgestaltet.“

Kretschmann: „Mit ihren Leistungen, ihren Begabungen und ihrer Persönlichkeit, mit ihrem Berufsethos und ihrem Amtsverständnis haben sie sich um unser Gemeinwesen, um Baden-Württemberg verdient gemacht.“ Er legte ihnen den Verdienstorden des Landes als sichtbares Zeichen der Wertschätzung, der Dankbarkeit und der Anerkennung an.