Corona Kreisklinikum Reutlingen
: Bundesregierung lieferte 7.500 fehlerhafte FFP2-Atemmasken

Das Klinikum Reutlingen wurde vom Bund bereits im Mai mit 7.500 fehlerhaften Masken beliefert.
Von
Susanne Veil
Reutlingen
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Das Klinikum Reutlingen wurde mit 7.5000 fehlerhaften Masken Masken beliefert.

Archiv

Wie in dieser Woche bekannt wurde, bekam das Kreisklinikum Reutlingen bereits im Mai 7500 Masken von der Bundesregierung geliefert, sie sich als unbrauchbar herausstellten.

7500 fehlerhafte Masken aus China

Die FFP2-Atemmasken wurden  in China bestellt und über das Landratsamt an die Kreiskliniken verteilt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veröffentlichte ebenso im Mai Warnung im Netz. So sei das Kreisklinikum auf die fehlerhafte Charge aufmerksam geworden, so Eckart Zieker, Pressesprecher der Kreiskliniken.

Halber Monatsbedarf der Kreiskliniken Reutlingen

Die Partikel-Filter der Masken waren fehlerhaft und das Material passte sich dem Gesicht nicht richtig an. „Wir sind Selbstversorger, 7500 Masken sind ohnehin nur ein halber Monatsbedarf“, man habe also auf eigene Kosten nachbestellt und sei gut ausgestattet, so Zieker. „Für uns besteht jetzt kein Problem mehr.“

Zuteilung stammt aus größerer Charge

Dennoch wundert sich der Pressesprecher, normalerweise sei es der Auftraggeber einer Lieferung, der bei Erhalt die Ware kontrolliere, in diesem Fall also die Bundesregierung. Da die Zuteilung an die Kreiskliniken aus einer größeren Charge stamme, müssten auch andere Kliniken betroffen sein, so Zieker.