Circus Mulan
: Akrobaten und 30 Haustiere: Dieser Zirkus startet am Freitag in Pfullingen

Der „Circus Mulan“ gastiert ab Freitag, 5. April, bis zum 14. April in der Bollstraße. Wann die Vorstellungen laufen und wo es Tickets gibt.
Von
swp
Pfullingen
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Tierisches Küsschen für die Zirkusdirektorin: Jacqueline Köllner (rechts) mit sibirischem Steppenkamel und Clownin Happy.

Archivfoto: Emil Schmid

Nach großen Erfolg in Dettingen kommt der Zirkus Mulan nach Pfullingen. Das Zelt bietet Platz für rund 600 Zuschauer und der Zirkus hat etwa 30 verschiedenen Haustiere im Gepäck. Das Programm dauert 90 Minuten inklusive Pause.

Geboten wird ein bunt gemischtes Zirkus-Programm mit verschiedenen artistischen Darbietungen wie beispielsweise den „atemberaubenden Handständen bis unter die Zeltkuppel“, schreiben die Veranstalter um Jacqueline Köllner, Direktorin des Zirkus Mulan. Die Familie Köllner ist eine Zirkusfamilie durch und durch. „Ich würde mit niemandem tauschen wollen“, sagte Jacqueline Köllner vor wenigen Wochen im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE, als der Zirkus Mulan in Dettingen war. Etwas anderes, als das Zirkusleben und das Reisen im Wohnwagen kann sie sich nicht vorstellen: „Wir brauchen diese Freiheit. In einem Haus oder einer Wohnung fühle ich mich eingesperrt. In meinen Adern fließt Zirkusblut.“

Jongliernummern, Clowns, Hundedressur

Das Programm bietet Jongliernummern, Akrobatik und Clowns. Es gibt eine Hundedressur, auch große Tiere treten auf, etwa die sibirisch-russischen Steppenkamele und ein holländischer Friesenhengst mit einem altdeutschen Minipony. Kinder haben in der Pause Gelegenheit, Ziegen, Lamas und Esel zu streicheln.

Wann sind die Vorführungen?

Vorführungen gibt der „Circus Mulan“ von Donnerstag bis Sonntag immer um 16 Uhr, Ausnahme ist Sonntag, 14. April. Da beginnt die Vorführung um 11 Uhr. Freitage und Sonntage sind Familientage; Eltern zahlen dann nur den Kinderpreis.

Karten für den Zirkus gibt es unter der Tickethotline (0163) 450 70 86. Der Kartenvorverkauf an der Zirkuskasse läuft von 10 bis 12 Uhr oder eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Sind Tiere im Zirkus noch zeitgemäß?

Ein Leben ohne ihre Vierbeiner könnte sich Jacqueline Köllner nicht vorstellen – obwohl Tierschützer immer wieder die wenig artgerechte Haltung im Zirkus anmahnen. Passt das überhaupt noch heute? Von Wildtieren wie Löwen, Tigern und Elefanten in der Manage hält auch die Mulan-Chefin nichts. Mit exotischen Rassen hätten ihre Vierbeiner aber nichts gemein: „Unsere Tiere sind Haustiere, keine Wildtiere. Auch die Kamele sind schon hier geboren“, sagt die Artistin, die mit ihrem Hengst Burlon das „Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier“ zeigen möchte. Zwingen wurde sie ihr Pferd zu gar nichts, betont sie: „Wenn er einen schlechten Tag hat, akzeptiere ich das voll.“