Aktion der SÜDWEST PRESSE
: Ausbildungsmesse „Next Step“ – Die berufliche Zukunft voll im Blick

Mehrere hundert Jugendliche und junge Erwachsene besuchten die Ausbildungsmesse „Next Step“ der SÜDWEST PRESSE. Dort kamen sie ins Gespräch mit insgesamt 26 möglichen Arbeitgebern.
Von
Mathias Grimm
Reutlingen
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Der Andrang war am Freitagnachmittag groß bei der  Ausbildungsmesse „Next Step“ der SÜDWEST PRESSE.

Der Andrang war am Freitagnachmittag groß bei der Ausbildungsmesse „Next Step“ der SÜDWEST PRESSE.

Thomas Kiehl
  • Die Ausbildungsmesse „Next Step“ der SÜDWEST PRESSE zog mehrere hundert Jugendliche an.
  • 26 Unternehmen präsentierten ihre Ausbildungsangebote, darunter das Paul-Lechler-Krankenhaus und Bosch.
  • SÜDWEST PRESSE-Fotograf Thomas Kiehl bot kostenlose Bewerbungsfotos an.
  • Die Messe bot eine breite Palette von Karrieremöglichkeiten.
  • Der 27-jährige Ibrahim Ekincioglu interessierte sich für eine Ausbildung bei Bosch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mittlerweile ist sie eine feste Marke in der Region geworden: Die Ausbildungsmesse „Next Step“ fand zum vierten Mal in Reutlingen in der Alten Färberei großen Anklang. Mehrere hundert Jugendliche und mehrere Schulklassen nutzten die Gelegenheit, um mögliche berufliche Chancen zu ergreifen und mit den insgesamt 26 Unternehmen, die vor Ort ausstellten, ins Gespräch zu kommen.

Die Auswahl an möglichen Karrierewegen war wie immer breit gefächert. Was alle beteiligten Firmen gemein hatten: Sie schätzen es, gerade in der heutigen Zeit, den direkten Kontakt zu möglichen Auszubildenden zu suchen. „Der Markt ist leergefegt und alle suchen händeringend nach Fachkräften“, erzählte Sven Braun am Stand des Paul-Lechler-Krankenhauses aus Tübingen. Der Pflegedirektor brachte den Jugendlichen gemeinsam mit seiner Kollegin den Beruf der Pflegefachfrau oder des Pflegefachmannes näher oder klärte Interessierte über die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Krankenhaus auf.

SÜDWEST PRESSE-Fotograf Thomas Kiehl sorgte für die passenden Bewerbungsfotos.

SÜDWEST PRESSE-Fotograf Thomas Kiehl sorgte für die passenden Bewerbungsfotos.

Mathias Grimm

Einen Querschnitt durch alle möglichen Ausbildungsberufe – vom Mediengestalter übers Kaufmännische bis zum Industriemechaniker – bot die Firma Knauer aus Dettingen, die sich auf die Fertigung von Kartonagen spezialisiert hat. Ausbildungsleiter Daniel Keppeler sprach von einem neuen Blick auf die Arbeit durch die viel besprochene „Generation Z“: Die Sicht auf den Job habe sich geändert – heute würden junge Menschen durchaus erst mal in alle verschiedenen Bereiche, die eine Firma bietet, hineinschnuppern wollen.

Lob für die Angebotsvielfalt

Genau das wollte auch die 14-jährige Elenor Hilpert, die sich für ein mögliches Praktikum im medizinischen Bereich interessierte. Die Achtklässlerin war mit ihrer Mutter Saskia Hilpert vor Ort, der gleich auffiel: Auf der Messe der SÜDWEST PRESSE ist die Jobvielfalt größer als gedacht. „Hier kann man wirklich viele Berufe kennenlernen, die man erstmal gar nicht im Blick hat“, erklärte sie.

Die Messe bot den jungen Besucherinnen und Besuchern vielfältige Informationen.

Die Messe bot den jungen Besucherinnen und Besuchern vielfältige Informationen.

Thomas Kiehl

Nicht fehlen darf bei der Messe auch SÜDWEST PRESSE-Fotograf Thomas Kiehl. Der bot erneut seine Dienste an: Interessierte konnten bei ihm kostenlos professionelle und kreative Bewerbungsfotos machen lassen – kein Wunder, dass deswegen schon bald eine regelrechte Schlange entstanden war, die sich ablichten ließ. Einer der ersten, die Kiehl vor die Linse bekam, war der 27-jährige Ibrahim Ekincioglu, der die Messe gemeinsam mit einigen Freunden besuchte. Er selbst war, so erzählte er im Gespräch mit dieser Zeitung, vor rund zwei Jahren aus der Türkei nach Deutschland ausgewandert. Eigentlich interessierte er sich für eine Ausbildungsstelle, die „irgendwas mit Sport“ zu tun haben sollte. Als Ekincioglu dann aber den Messestand des Industriegiganten Bosch erblickte, war ihm klar: „Da will ich vielleicht mal arbeiten. Den Namen kennen schließlich die meisten Menschen auf der Welt.“