Acht Personen in Reutlingen verletzt: Pfefferspray in Einkaufszentrum versprüht

In Reutlingen hatte ein Mann in einem einkaufszentrum in der Wilhelmstraße Pfefferspray versprüht. Das sorgte für einen Polizeieinsatz und acht Verletzte.
dpa (Symbolfoto)- Pfefferspray in Reutlinger Einkaufszentrum versprüht – acht Kunden erlitten Reizungen.
- Vorfall am Samstagnachmittag in der Wilhelmstraße: Markt wurde vorübergehend geräumt.
- Zwei Verletzte kamen zur weiteren Behandlung in eine nahe Klinik.
- Feuerwehr prüfte mit fünf Fahrzeugen und 18 Kräften; der Markt wurde wieder freigegeben.
- Polizei ermittelt: Ein 23-Jähriger gab an, das Spray in einer Auseinandersetzung zur Selbstschutz benutzt zu haben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem größeren Einsatz von Rettungskräften und der Polizei ist es am Samstagnachmittag in einem Einkaufszentrum in der Wilhelmstraße gekommen, nachdem ein 23-Jähriger mutmaßlich Pfefferspray versprüht hatte. Gegen 15 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, in denen berichtet wurde, dass vermutlich aufgrund der Verwendung von Reizgas mehrere Kunden hätten husten müssten und das Einkaufszentrum aktuell geräumt werde. Durch das tatsächlich versprühte Pfefferspray zogen sich acht Kunden Atemwegsreizungen zu. Alle Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch betreut, zwei der Verletzten mussten im Anschluss zur weiteren Behandlung in eine naheliegende Klinik gebracht werden. Die Feuerwehr, welche mit fünf Fahrzeugen und 18 Kräften vor Ort war, gab den Markt nach einer Überprüfung wieder frei. Im Verlauf der polizeilichen Ermittlungen wurde bekannt, dass es zwischen einem 23-Jährigen und einer weiteren Person im Untergeschoss des Einkaufszentrums zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Hierbei habe der 23-Jährige eigenen Angaben zu Folge das Pfefferspray versprüht, um sich zu schützen. Das Polizeirevier Reutlingen hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung aufgenommen.