SWP+SWP+80 Jahre Kriegsende
: „Werwölfe“ und ein Mythos zum Kriegsende in Reutlingen

Am Ende des Zweiten Weltkriegs besetzten französische Truppen Reutlingen weitgehend kampflos. Zwei Tage später kam es zur Erschießung von vier Geiseln – ein bis heute umstrittenes und kaum aufgearbeitetes Ereignis.
Von
Mathias Grimm
Reutlingen
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Krieg Kriegsende Reutlingen Ruine des Hauptbahnhofgebäudes (1945)

Ruine des Reutlinger Hauptbahnhofgebäudes: Im letzten Kriegsjahr wurden alleine am 1. März fast 2000 Bomben auf die Stadt geworfen. 121 Menschen verloren ihr Leben, 72 Bürger wurden verletzt, und 500 Menschen standen anschließend ohne Obdach da. 175 Großbrände zerstörten anschließend sechs Fabriken vollständig, zwei weitere wurden schwer beschädigt.

Stadtarchiv Reutlingen