Prozess gegen 29-Jährigen: Betrug bei Unterbringung Geflüchteter?
Wegen Betrugs bei der Unterbringung geflüchteter Menschen muss sich ab Donnerstag ein 29-Jähriger vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten verantworten.

Asyl steht im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten.
ArchivDer Angeklagte soll zwischen Januar 2017 und Februar 2018 in 113 Fällen gegenüber Behörden falsche Angaben zu einer von ihm betriebenen Unterkunft gemacht und so dem Land Berlin einen Schaden von knapp 210.000 Euro verursacht haben. Er habe an dem von ihm angegebenen Ort kein legales Beherbergungsunternehmen betrieben. Laut Ermittlungen habe es sich vielmehr um eine bewohnbare Gewerbeeinheit gehandelt, für die die erforderliche baurechtliche Nutzungsgenehmigung für eine Übernachtungsherberge nicht vorgelegen habe.