Brand in Studentenwohnheim in Neu-Ulm: 25 Verletzte, mehrere Wohnungen unbewohnbar

Feuerwehr- und Rettungseinsatz in Ludwigsfeld. Mehrere Personen konnten nicht mehr in ihre Wohnungen zurück und mussten in Notunterkünften untergebracht werden.
Ralf Zwiebler- Wohnhaus in Neu-Ulm evakuiert nach Brand; 25 Verletzte, 5 im Krankenhaus.
- Brandursache: technischer Defekt im Erdgeschoss.
- Gebäudeschaden: mehrere zehntausend Euro.
- Betroffene Bewohner in Notunterkünften.
- Polizei und Feuerwehr verhinderten das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
96 Feuerwehrleute, zudem zahlreiche Einsatzkräfte der Rettungsdienste und Notärzte: Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Neu-Ulm erforderte am Samstagabend (8.3.2025) einen Großeinsatz im Wiley. Das gesamte Gebäude in der Elsa-Brandström-Straße wurde evakuiert, trotzdem wurden aber 25 Menschen verletzt, davon fünf mittelschwer, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Es handelt sich nach Informationen der SÜDWEST PRESSE um ein Studentenwohnheim auf dem Hochschulcampus. Alle Verletzten seien wegen einer Rauchgasvergiftung untersucht worden, fünf habe man anschließend in ein Krankenhaus gebracht – darunter den Wohnungsinhaber und dessen Freundin, die auch leichte Brandverletzungen davontrugen.
Der Bewohner war laut Polizeibericht selbst nicht in der Erdgeschosswohnung, als der Brand dort ausbrach und entdeckte das Feuer gegen 21.30 Uhr. Mitbewohner bemerkten den Brand, weil es im Haus stark nach Rauch roch und setzten einen Notruf ab.
Brandursache wohl technischer Defekt
Durch die Flammen in dem sechsgeschossigen Haus entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Brand, zu dem die Kriminalpolizei ermittelt, sei nach ersten Erkenntnissen aufgrund eines technischen Defektes im Erdgeschoss ausgebrochen. Im Treppenhaus habe sich daraufhin Rauch gesammelt.

Der Großeinsatz in Neu-Ulm erregt am Samstagabend Aufsehen im Wiley.
PrivatMehrere Wohnungen aktuell nicht bewohnbar
Die betroffene Wohnung sei nicht mehr bewohnbar, sagte der Polizeisprecher. Auch weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses können nach Polizeiangaben zunächst nicht mehr in ihre Wohnungen zurück, weil sie verraucht sind. Die insgesamt fünf Betroffenen wurden in Notunterkünften untergebracht. Drei davon verbrachten die Nacht in Hotels in Neu-Ulm und zwei weitere im Nuißlheim in der Leibnizstraße
Die Feuerwehren Neu-Ulm und Ulm verhinderten größtenteils, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift. Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, die derzeit auf Dienstreise ist, hatte noch am Abend Kontakt zur Feuerwehr. Anton Bullinger von der Stadt Neu-Ulm: "im Augenblick ist noch nicht absehbar, wann die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkönnen. Diese können nun bei Freunden oder Verwandten unterkommen, anderenfalls bleiben sie dort, wo wir sie untergebracht haben." Bullinger meint, dass das weitere Vorgehen schon am Montag geklärt sein könnte, das muss jetzt überprüft werden, und sobald der Sachverständige grünes Licht gibt, dürfen die wieder zurück."
Die Nummer der Ordnungsämter sind bei der Polizei hinterlegt und bei solchen Notfällen informiert. "Nachdem wir einen kommunalen Ordnungsdienst haben, der auch Bereitschaft hat zu bestimmten Zeiten, war da gleich jemand vor Ort am Samstagabend" so Bullinger.
Im Haus befindet sich auch die Pizzeria Ristorante da Emilio, die hat am Sonntag aber geöffnet wie immer. „Meine Pizzeria hat Gott sei Dank keinen Schaden genommen, es gibt keine direkte Verbindung, bei uns war kein Rauch, ganz normaler Betrieb“, sagt der Pizzeria-Chef. „In bestimmte Etagen darf man auch wieder rein, aber ich weiß, dass mehrere Zimmer gesperrt sind, in die man nicht reindarf.“








