Zwei Wochen lang vermisst: 49-Jährige aus Günzburg tot aufgefunden

Die Frau wurde in einem Waldgebiet ihres Wohnorts Günzburg tot aufgefunden.
© Comofoto/adobe.stock.com- Die 49-jährige Monika S. aus Günzburg wird seit dem 24. Oktober vermisst.
- Polizei und TV-Detektiv Jürgen Trovato suchen nach ihr, Suchaktionen auch auf TikTok.
- Monika S. verließ am 24. Oktober gegen 18:30 Uhr ein Krankenhaus in Günzburg, seither fehlt jede Spur.
- Hinweise auf ihren Verbleib nimmt die Polizei Günzburg unter Tel. 08221/9190 entgegen.
- Verdacht auf hilflose Lage besteht, bisherige Suchmaßnahmen erfolglos.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Frau aus Günzburg, die seit dem 23.10. vermisst wurde, ist am Freitagvormittag (8.11.) tot aufgefunden worden. Laut einer Mitteilung der Polizei fand ein Diensthundeführer mit seinem Suchhund die Frau in einem Waldgebiet in Günzburg. Die Polizei habe die Frau schnell als die vermisste 49-Jährige identifiziert.
Zur Todesursache könne die Polizei noch nichts sagen. Derzeit gebe es aber keine Hinweise auf ein Verbrechen oder sonstige Fremdeinwirkungen.
Bevor die 49-Jährige tot gefunden wurde, war lediglich bekannt, dass die dreifache Mutter am 23.10. gegen 18.30 Uhr das Krankenhaus in Günzburg verlassen haben soll. Seitdem fehlte jede Spur der Frau.
Suchaktion am Hauptbahnhof in Ulm
Vorherige Suchmaßnahmen im Bereich Günzburg und an möglichen Zulaufstellen waren erfolglos geblieben. Wie der Polizeisprecher für Neu-Ulm, Martin Hämmerle, am 30.10. mitgeteilt hatte, wurden zum Beispiel Videoüberwachungen geprüft, EC-Karten-Bewegungen verfolgt oder in Krankenhäusern nachgefragt. Auch eine Hundestaffel der Polizei war schon im Einsatz. „Immer wieder gehen bei uns Hinweise ein, denen wir dann direkt nachgehen“, sagt Hämmerle. So gab es einen kleinen Funken Hoffnung, als bei der Polizei eine Zeugenaussage einging, dass sie in einer Bank in Weißenhorn gesehen worden wäre und von dort mit dem Zug in Richtung Ulm gefahren sei. Das Ergebnis dieses Hinweises war jedoch negativ. Dennoch hatte die Polizei rund um den Ulmer Hauptbahnhof nach der Vermissten gesucht.
TV-Detektiv mit Liveübertragung bei TikTok bei der Suche involviert
Der TV-Detektiv Jürgen Trovato, bekannt aus der RTL-Pseudo-Doku „Die Trovatos – Detektive decken auf“ hatte auf dem sozialen Netzwerk TikTok aufgerufen, die Vermisste zu suchen. Diese Aktionen waren allerdings privat und nicht von der Polizei organisiert.
Die Suchaktionen waren teilweise live auf TikTok übertragen worden. So konnten die Nutzer der Plattform auch an der Suche am Ulmer Bahnhof teilnehmen. Trovato setzt für diese Suche sogar Hunde mit ein. Allerdings auch ohne Erfolg. Die Polizei wusste über die private Suchaktion Bescheid.

Per Liveübertragung versucht der TV-Detektiv Jürgen Travato mit freiwilligen Helfern Monika S. bei Suchaktionen zu finden.
SWP
