Unnötiger Notruf
: Handy fällt vom Dach und löst Alarm aus – Besitzer muss zahlen

Der Mann hatte das Handy auf dem Auto vergessen. Obwohl nichts passiert ist, kommt ihm sein Missgeschick teuer zu stehen.
Von
Daniel Wydra
Nersingen
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Notrufnummer 110: ARCHIV - 22.11.2023, Bayern, München: Der Notruf der Polizei (110) klebt an einem Polizeiwagen. (zu dpa: «Mord und Raubüberfall: Hinweise nach «Aktenzeichen XY...»») Foto: Peter Kneffel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Handy aktivierte automatisch den Notruf.

Peter Kneffel/dpa
  • Ein Handy löste am Sonntagabend (9.8.) auf der A7 bei Nersingen einen Notruf aus.
  • Die Leitstelle Donau-Iller erreichte niemanden und alarmierte Polizei und Feuerwehren.
  • Vor Ort fanden Einsatzkräfte keinen Unfall – die Autobahn blieb ohne Ereignis.
  • Der Besitzer meldete sich: Das Handy lag nach Sturz vom Autodach auf der Fahrbahn.
  • Die Feuerwehr gab das Gerät zurück, doch die Kosten für den Einsatz trägt der Mann.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Handy hat am Sonntagabend (9.8.) einen Unfall auf der A7 bei Nersingen gemeldet – obwohl dort nichts passiert war. Nach Angaben der Polizei wurde ein automatischer Notruf (E-Call) an die Integrierte Leitstelle Donau-Iller geschickt. Nachdem die Leitstelle unter dieser Nummer niemanden erreicht hatte, informierte sie die Verkehrspolizei Günzburg sowie Feuerwehrleute aus Neu-Ulm, Unterelchingen und Oberelchingen. Vor Ort stellte die Polizei jedoch keinen Unfall fest.

Kurz danach klärte sich der Fall. Der Handybesitzer meldete sich und erklärte, dass er das Gerät auf dem Autodach vergessen hatte. Während der Fahrt rutschte es in einer Kurve herunter und blieb auf der Autobahn liegen. Durch den Sturz wurde automatisch der Notruf aktiviert.

Die Feuerwehr gab das Handy dem erleichterten Besitzer zurück. Den „Rettungseinsatz“ muss er dennoch bezahlen.