Unfall wegen Regen
: Autofahrerin kracht bei Senden gegen Schutzplanke

Regen und zu hohe Geschwindigkeit auf den Straßen – das kann zu verheerenden Folgen führen. Eine Autofahrerin aus Senden ist wegen dieser gefährlichen Kombination in einen Unfall geraten.
Von
Yasmin Nalbantoglu
Senden
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Regen führt auch in OPR häufig zum Unfall (Symbolfoto).

ARCHIV - Zum Themendienst-Bericht vom 17. August 2020: Jetzt bloß Abstand halten: Eine nasse Fahrbahn kann den Bremsweg deutlich verlängern. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Nicht nur Glatteis, auch Regen kann zur Ursache für Verkehrsunfälle werden. (Symbolbild)

Julian Stratenschulte/dpa

Bei dem aktuell nassen Wetter in der Region Ulm/Neu-Ulm ist im Straßenverkehr Obacht geboten. Das zeigt ein Unfall, der sich am Mittwochnachmittag bei Senden ereignete. Dabei krachte eine Autofahrerin gegen eine Mittelschutzplanke. Wie kam es dazu?

Verfahren eingeleitet

Wie die bayerische Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, ereignete sich der Unfall auf „regennasser Fahrbahn“. Nach stärkeren Niederschlägen sei die 44-jährige Fahrerin auf der A7 bei Senden ins Schleudern geraten. Dann kollidierte sie mit der Mittelschutzplanke. Der Aufprall war offenbar so stark, dass das Fahrzeug anschließend nicht mehr fahrbereit war. Der geschätzte Sachschaden liegt bei insgesamt 22.500 Euro. Um die Fahrbahn zu reinigen, rückte die Autobahnmeisterei Vöhringen an und sicherte die Unfallstelle ab.

Wie die Polizei mitteilt, leiteten die Beamten der Verkehrspolizei Günzburg nun ein Verfahren gegen die 44-Jährige ein. Der Grund: nicht angepasste Geschwindigkeit.