Unfall auf der A7: Mehrere Crashs hintereinander – Ermittlungen gegen Unfallverursacher

Unfall auf der A7 am Dreieck Hittistetten.
© filmbildfabrik/adobe.stock.comAuf der A7 am Dreieck Hittistetten hat sich am Dienstagmorgen (13.6.) ein Unfall ereignet. Wie ein Polizeisprecher berichtete, stieß ein Motorrad gegen 6.45 Uhr mit einem Auto zusammen. Beide Fahrzeuge waren in Richtung Füssen unterwegs gewesen.
Zu der Kollision kam es, weil es bereits zuvor gekracht hatte: Laut Polizei fuhr ein 55-Jähriger mit seinem Pkw auf dem Beschleunigungsstreifen und wechselte von dort aus umgehend auf den linken Fahrstreifen der Autobahn. Ein auf dem linken Fahrstreifen fahrender Autofahrer musste aufgrund dieses Fahrstreifenwechsels sein Fahrzeug abbremsen und versuchte noch, durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß zu verhindern. Jedoch streifte sein Fahrzeug den Pkw des 55-jährigen Unfallverursachers und es kam zum Crash.
Ein weiterer Pkw-Fahrer musste aufgrund des unmittelbar vor ihm entstandenen Unfallgeschehens ebenfalls stark abbremsen. Dies erkannte wiederum ein nachfolgender 54-jähriger Motorradfahrer zu spät und fuhr auf den Pkw auf.
A7 am Dreieck Hittistetten nach Unfall gesperrt – Stau
Der Motorradfahrer zog sich bei dem Zusammenstoß mittelschwere Verletzungen zu, er wurde mit einem Hubschrauber ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm gebracht. Nach dem Unfall bildete sich ein fünf Kilometer langer Stau zwischen den Anschlussstellen Nersingen und Vöhringen, in Fahrtrichtung Füssen musste die A7 bis kurz nach 8 Uhr voll gesperrt werden.
Die Polizei ermittelt gegen den Unfallverursacher wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 15.000 Euro.

