Unfall und Stau auf A8: Vier Autos verunglückt – Fahrer schwer verletzt – Vollsperrung
Großeinsatz, Sperrung und Stau auf der A8 am Donnerstagabend: Wie das zuständige Polizeipräsidium Schwaben Südwest berichtet, wurde bei dem Unglück mit vier beteiligten Fahrzeugen ein Mensch schwer verletzt. Am Unfallort bot sich ein Bild der Zerstörung.
Demnach war gegen 19.30 Uhr ein 33-Jähriger mit seinem Wagen auf der Autobahn 8 bei Leipheim in Richtung Stuttgart unterwegs gewesen. Es regnete zu diesem Zeitpunkt stark, der Fahrer war nach Angaben der Ermittler offenbar zu schnell gewesen.
Autofahrer kracht mehrfach gegen Betonwand
Mutmaßlich deswegen habe er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kam nach links von der Fahrbahn ab, geriet mit dem Wagen ins Schleudern und kollidierte gleich mehrfach mit der Betongleitwand. Danach blieb er quer auf der Fahrbahn stehen. Ein nachfolgender Fahrer im Alter von 26 Jahren konnte nicht mehr ausweichen und krachte in das querstehende Unfallfahrzeug. Beide Autos kamen schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand.
Unterdessen nahte ein drittes Fahrzeug: Der Fahrer versuchte einen weiteren Unfall zu vermeiden und kollidierte ebenfalls mit der Betongleitwand, erst auf dem Seitenstreifen konnte er stoppen.
Schließlich fuhr ein viertes Fahrzeug über auf der Fahrbahn liegende Fahrzeugteile und kam in der Folge ebenfalls auf dem Seitenstreifen zum Stillstand.
Fahrer nach Unfall auf A8 schwer verletzt ins Krankenhaus
Die Wucht des Aufpralls bei der Kollision der ersten beiden Fahrzeuge war so groß gewesen, dass der 33-jährige Fahrzeugführer, der die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Zwei weitere Unfallbeteiligte mussten ebenfalls zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Fahrbahn der A8 in Richtung Stuttgart musste für rund fünfeinhalb Stunden komplett gesperrt werden. Es gab einen Stau. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Günzburg umgeleitet.
Im Einsatz waren neben Polizei, Rettungsdiensten und der Autobahnmeisterei auch die Feuerwehren Günzburg und Burgauauch. Es entstand ein hoher Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter beauftragt.








