Unfall in Neu-Ulm
: Überholen in Verbotszone geht schief – beide Autofahrer angezeigt

Ein Autofahrer bremst auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit ab. Dem Fahrer dahinter ist das zu langsam, er möchte überholen. Dann gibt der andere wieder Gas und es kracht.
Von
Daniel Wydra
Neu-Ulm
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Ein Streifenwagen ist nachts auf Einsatzfahrt.

Die Polizei ermittelt gegen beide Autofahrer. (Symbolbild)

Hans-Jörg Schweizer
  • Unfall auf der B10 in Neu-Ulm: Polizei ermittelt gegen zwei Autofahrer.
  • Ein 51-Jähriger bremste wegen Geschwindigkeitsbegrenzung, ein 47-Jähriger wollte überholen.
  • Der 51-Jährige beschleunigte plötzlich, es kam zum Zusammenstoß.
  • Ermittlungen wegen gegenseitiger Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs.
  • Sachschaden: etwa 600 Euro; Zeugenaufruf unter 0731 80130.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einem missglückten Überholmanöver auf der B10 in Neu-Ulm ermittelt die Polizei gegen zwei Autofahrer. Laut einer Mitteilung verringerte ein 51-Jähriger am Dienstag (21.1.) gegen 5.30 Uhr im Bereich der Ein- und Ausfahrt Finningen das Tempo seines Autos, weil dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt. Einem dahinter fahrenden 47-Jährigen gefiel das offenbar nicht, er betätigte mehrfach die Lichthupe. Das ließ sich der andere Autofahrer nicht gefallen und bremste weiter ab.

Autofahrer will sich nicht überholen lassen und gibt Gas

Der 47-Jährige wollte anschließend seinen Widersacher auf der Brücke über die Otto-Hahn-Straße überholen – obwohl Überholen dort verboten ist und die Sicht laut Polizei eingeschränkt war. Doch plötzlich gab der 51-Jährige wieder Gas. Als der Überholende mit seinem Auto wieder einscheren wollte, stießen beide Autos zusammen.

Die Polizei ermittelt gegen die Autofahrer wegen gegenseitiger Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0731 80130 bei der Dienststelle zu melden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 600 Euro.