Unfall bei Holzheim
: A7 in Richtung Würzburg vier Stunden lang komplett gesperrt

Zwischen Hittistetten und Nersingen ist es am Montagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Zwei Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer.
Von
Julia Horn,
Daniel Wydra
Holzheim
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Unfall Regen Polizei Blaulicht Symbolfoto Schwabo LZ OV

Ob der Regen bei dem Unfall eine Rolle gespielt hat, ist derzeit noch unklar. (Symbolbild)

dpa
  • Schwerer Unfall auf der A7 zwischen Hittistetten und Nersingen – Richtung Würzburg gesperrt.
  • Laut Polizei geschah der Crash auf Höhe Holzheim, vermutlich mit drei Fahrzeugen.
  • Mindestens eine Person wurde schwer verletzt. Der genaue Hergang ist noch unklar.
  • Ob Regen eine Rolle spielte, ist offen. Weitere Informationen liegen bislang nicht vor.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Montagmorgen (27. Juli) ist es auf der A7 zwischen dem Autobahndreieck Hittistetten und der Anschlussstelle Nersingen zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt, einer von ihnen schwer.

Laut Polizei war unmittelbar vor dem Unfall eine Sportwagenfahrerin mit ihrem Auto auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern geraten. Nachdem das Auto gegen die Mittelleitplanke gestoßen war, blieb es auf der linken Spur stehen. Die Fahrerin blieb unverletzt und nachfolgende Autofahrer konnten rechtzeitig bremsen.

Ersthelfer wird von Auto erfasst

Mindestens ein Autofahrer hielt jedoch hinter dem verunglückten Sportwagen an. Darunter war ein 26 Jahre alter Fahrer, der seinen Pkw am Seitenstreifen abstellte. Zusammen mit zwei unbekannten Männern half er der Frau, ihren Sportwagen auf den Seitenstreifen zu fahren. Der 26-Jährige ging anschließend zu seinem Auto auf dem Standstreifen zurück – und wurde von einem anderen Wagen erfasst, der ebenfalls ins Schleudern geraten war.

Der Wagen des 31-Jährigen fuhr gegen das Heck des Autos des Ersthelfers. Unmittelbar danach stieß das Auto so heftig gegen den Sportwagen, dass dieser fast 50 Meter nach vorne geschleudert wurde. Der 26-Jährige, der wohl neben seinem Auto gestanden hatte, wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Der Unfallverursacher musste ebenfalls stationär behandelt werden.

A7 stundenlang gesperrt

Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 50.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung musste die A7 Richtung Würzburg fast vier Stunden gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei und die Feuerwehren aus Weißenhorn und Senden sicherten die Unfallstelle.

Die Polizei sucht Zeugen

Die Verkehrspolizeiinspektion Günzburg ermittelt gegen den 31-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft Memmingen beauftragte einen Gutachter, den Unfall zu untersuchen.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Günzburg unter der Telefonnummer 08221 919-0 zu melden.