Unfall auf der B10: Lkw steht quer im Tunnel – Stau auf der Europastraße in Neu-Ulm

Nach dem Unfall steht der Lkw quer zur Fahrbahn.
Ralf Zwiebler- Unfall auf der B10: Lkw umgekippt, Tunnel gesperrt.
- Stau auf der Europastraße in Neu-Ulm; Verzögerungen von 15 Minuten.
- Unfall gegen 12 Uhr gemeldet, Ursache nicht bekannt.
- Polizei Kempten: Weitere Fahrzeuge beteiligt? Unklar.
- Google Maps zeigt Verkehrsbehinderung im Tunnelbereich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Freitagnachmittag (21.3.) kam es auf der Europastraße/B10 und im Umkreis zu erheblichen Verzögerungen im Verkehr. Der Grund war ein Unfall im Tunnel unter der Kreuzung mit der Memminger Straße an der Ratiopharm-Arena, der sich gegen 12 Uhr ereignete. Wie die Polizei mitteilte, stand im B10-Tunnel ein Lkw quer. Google Maps zeigte kurz nach dem Unfall an, dass Autofahrer 20 Minuten mehr Zeit einplanen sollten.
Auto gerät in den Gegenverkehr – dann kracht es mehrfach
Nach Angaben der Polizei war ein 48 Jahre alter Autofahrer Richtung Nersingen unterwegs. Im Tunnel geriet er mit seinem Wagen aus bislang unbekannten Gründen in den Gegenverkehr. Dabei touchierte das Auto zunächst einen entgegenkommenden Sattelzug und prallte im Anschluss frontal gegen einen weiteren Pkw eines 61-Jährigen. Der Lkw-Fahrer, ebenfalls 61 Jahre alt, verlor nach dem Zusammenprall die Kontrolle: Der Sattelzug kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen die Tunnelwand. Durch den Aufprall wurde er nach links abgelenkt und fuhr schließlich frontal gegen die linke Begrenzungswand. Dabei touchierte der Sattelzug das entgegenkommende Auto einer 31-Jährigen.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungskräften ist im Einsatz.
Ralf ZwieblerFahrbahn muss aufwändig gereinigt werden
Drei Menschen wurden leicht verletzt, der Rettungsdienst brachte sie in die Donauklinik. Der Lkw-Fahrer blieb laut Polizei unverletzt. Die Ermittler können den Sachschaden an den vier Fahrzeugen bisher nur grob schätzen, er liegt wohl im mittleren sechsstelligen Bereich. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Bergung musste die Abfahrt der B28 zur Europastraße gesperrt und der Verkehr in Fahrtrichtung Ulm abgeleitet werden. Ebenso musste der Tunnel an der Ratiopharm-Arena für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden, da zum einen der Sattelzug die Durchfahrt blockierte, Betriebsmittel aufwändig durch eine Fachfirma abgebunden werden mussten und die Fahrbahn zudem mit Fahrzeugtrümmern verschmutzt war.
Gegen 16 Uhr war die Unfallstelle geräumt und der B10-Tunnel wurde wieder freigegeben. Nach dem Unfall hatten sich mehrere Staus gebildet. Die Neu-Ulmer Zeitung berichtete, dass die B28-Ausfahrt Neu-Ulm-Mitte aus Richtung Senden gesperrt wurde. Außerdem hätte es sich im Neu-Ulmer Stadtgebiet und auf der B30 bis hinter Wiblingen gestaut. Auch auf der B10 in Ulm brauchten Autofahrer demnach länger als gewöhnlich, vor Ikea bildeten sich Autoschlangen. Wer von Nersingen kommend auf der B10 nach Neu-Ulm unterwegs war, stand ebenfalls im Stau.
