Unfall auf B28 bei Senden: 60-Jähriger wird aus dem Auto geschleudert

Dieser Pkw überschlug sich gegen 13 Uhr auf der B 28 Richtung Ulm.
Ralf Zwiebler- Schwerer Unfall auf der B28 Richtung Ulm: Pkw überschlug sich bei Aufheim.
- Eine Person wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt.
- Rettungshubschrauber Christoph 22 war im Einsatz.
- Unfallursache und Anzahl der Beteiligten sind noch unklar.
- Stau bis Ausfahrt Hittistetten, linke Fahrbahn inzwischen frei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf der B28, Höhe Senden-Aufheim in Fahrtrichtung Ulm, hat sich am Montag gegen 13 Uhr ein Pkw überschlagen. Wie die Polizei mitteilt, hat ein 60-jähriger Pkw-Fahrer die Kontrolle über sein Cabriolet verloren. Zu dieser Zeit war die Fahrbahn auf der geraden Strecke nass. Er sei vermutlich zu schnell gefahren, und er war nicht angeschnallt.
Das Fahrzeug geriet nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Mittelschutzleitplanke, wurde dabei gedreht und überschlug sich anschließend mehrmals, wie Augenzeugen berichten. Der Pkw kam im angrenzenden rechten Graben zum Liegen. Durch den Überschlag wurde jedoch das Fahrzeugdach beschädigt, sodass der nicht angeschnallte Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert wurde und etwa zehn Meter weiter auf der Fahrbahn zum Liegen kam. Der 60-Jährige wurde dabei schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach Informationen unserer Zeitung hatten die Erstversorgung des Schwerverletzten zunächst Sanitäter eines Krankentransporters übernommen, der zufällig hinter dem Cabriolet herfuhr und so glücklicherweise sofort Hilfe leisten konnte.
Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro. Der Schaden an der Mittelschutzleitplanke wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Die B28 war für etwa eine halbe Stunde komplett gesperrt, der Verkehr staute sich bis zur Ausfahrt Hittistetten Richtung Ulm. Anschließend wurde der Verkehr bis zur Räumung der Unfallstelle einseitig vorbeigeleitet.
Im Einsatz waren neben der Polizei der Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber sowie die freiwilligen Feuerwehren Weißenhorn und Illertissen. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Verkehrspolizeiinspektion Günzburg übernommen.

