Am Samstagabend hat sich auf der B28 zwischen Neu-Ulm und Hittistetten, Stadtteil von Senden, ein Unfall ereignet. Die Polizei meldete zunächst eine eingeklemmte Person, was sich dann jedoch nicht bewahrheitete. Dies teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben/Südwest auf Nachfrage mit.
Was genau ist passiert? Kurz nach 17 Uhr fuhr ein 55-jähriger Autofahrer auf der B28 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Hittistetten. Kurz nach der Anschlussstelle Senden wechselte der 55-Jährige nach einem Überholvorgang wieder auf den rechten Fahrstreifen. Hierbei geriet er laut Polizeibericht mit seinem Pkw zu weit nach rechts und lenkte aufgrund dessen dagegen.

Unfall auf B28: Fahrzeugteile treffen anderen Pkw

Zum Unfallzeitpunkt herrschte Starkregen – für die Witterungsverhältnisse fuhr der 55-Jährige zu schnell, wodurch sein Fahrzeug ins Schleudern kam („Aquaplaning“) und nach links von der Fahrbahn abkam. Der Pkw prallte in die dortige Mittelschutzplanke, wo sich das Fahrzeugheck verkeilte. Durch die Kollision wurden Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert und trafen den Pkw eines 40-Jährigen an der Windschutzscheibe.

Niemand wurde verletzt

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Doch der Gesamtschaden liegt mit etwa 45.600 Euro hoch. Zur Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren Senden und Pfuhl vor Ort. Da eine große Menge Treibstoff ausgelaufen war, musste die Fahrbahn gereinigt und dazu rund drei Stunden lang gesperrt werden. Autofahrer konnten über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeifahren, doch zu Stau kam es trotzdem.