Überraschender Vorfall: Autofahrer mit Pistole auf der A7 bei Illertissen gesichtet

Eine Schreckschusswaffe oder Waffe hat eine Frau bei einem Fahrer auf der Autobahn gesichtet und dies der Polizei gemeldet (Symbolfoto).
Oliver Killig/dpa- Frau meldet auf der A7 bei Illertissen einen Autofahrer mit Pistole in der Hand.
- Polizei stoppt grauen Mercedes bei Niederstotzingen – vier Insassen aus der Ukraine dabei.
- Kontrolle ergibt: Fahrer und Mitfahrer hatten drei Spielzeugpistolen in der Mittelkonsole.
- Die Gruppe gab an, während der Fahrt mit den Spielzeugwaffen gespielt zu haben.
- Nach Belehrung setzte die Gruppe ihre Fahrt fort, da keine Bedrohung empfunden wurde.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem kuriosen Polizeieinsatz ist es am Freitagnachmittag (28. November) auf der A7 gekommen. Laut Pressemitteilung war eine Verkehrsteilnehmerin in nördlicher Fahrtrichtung gegen 16 Uhr bei Illertissen von einem grauen Mercedes überholt worden, dessen Fahrer wild gestikulierte und offensichtlich eine Pistole in der Hand hatte. Die Frau wunderte sich und meldete den Vorfall der Polizei.
Nach der telefonischen Mitteilung der Zeugin fahndeten mehrere Streifen nach dem verdächtigen Pkw. Der Mercedes konnte schließlich bei Niederstotzingen von der A7 geleitet und kontrolliert werden. Dabei stellten die Beamten fest, dass sich neben dem 19-jährigen Fahrer noch drei Mitfahrer im Alter zwischen 16 bis 26 Jahren im Auto befanden, alle mit ukrainischer Staatsangehörigkeit. In der Mittelkonsole wurden drei Spielzeugpistolen aufgefunden.
Die vier jungen Leute gaben im Gespräch mit den Polizisten an, dass sie während der Fahrt mit den Spielzeugwaffen gespielt hätten. Da die Verkehrsteilnehmerin, die den Vorfall gemeldet hatte, angab, dass sie sich nicht bedroht gefühlt habe, durften die vier Ukrainer nach eindringlicher Belehrung ihre Fahrt fortsetzen, heißt es im Polizeibericht.
