Treffen in Weißenhorn
: Mitfliegen in einem Segelflieger-Oldtimer

Steinadler, Slingsby, SG38: Eine Woche lang findet auf dem Flugplatz der Luftsportgruppe Weißenhorn ein Segelflugzeug-Oldtimer-Treffen statt. Mit etwas Glück können Besucher sogar mitfliegen.
Von
Stefan Czernin
Weißenhorn
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Segelflug Oldtimer-Treffen in Weißenhorn

Ein Segelflugzeug des Typs MG 19 Steinadler aus den 50er Jahren ist in Weißenhorn ebenfalls zu sehen.

Luftsportgruppe Weißenhorn
  • Segelflugzeug-Oldtimer-Treffen in Weißenhorn vom 1. bis 6. September auf dem Flugplatz.
  • Rund 15 Oldtimer-Flugzeuge aus den 30er bis 60er Jahren werden erwartet, darunter der MG 19 „Steinadler“.
  • Starts erfolgen meist per Winde, selten auch mit einem Elektroauto – Rundflüge möglich.
  • Besucher willkommen: Getränke, Kaffee und Kuchen vor Ort.
  • Veranstalter: Luftsportgruppe Weißenhorn, Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Wir haben unsere Hallen schon leergeräumt“, berichtet Hubert Lausmann von der Luftsportgruppe Weißenhorn. Und zwar für die Oldtimer-Segelflieger, die dort bald für eine Woche unterkommen werden. Diese Veteranen startklar zu machen, ist nämlich deutlich aufwendiger als bei modernen Fliegern.

Bereits zum vierten Mal lädt die Luftsportgruppe Weißenhorn Oldtimer-Liebhaber mit ihren Maschinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem Treffen auf dem Flugplatz an der Ferdinand-Richter-Straße 3 zwischen A7-Anschlussstelle Vöhringen und Weißenhorn ein. Zwischen 40 und 50 Mitgliedern zählt die Gruppe.

Mit rund 15 Oldtimer-Fliegern aus den 30er bis 60er Jahren rechnet Lausmann: Vom einfachen, luftigen SG38 aus den 30er Jahren über die behäbige Slingsby T21 bis hin zum eleganten Knickflügel MG-19a-„Steinadler“ zeigten diese die imposante Entwicklung des Segelflugs.

Starts mit Winde oder Elektroauto

Lausmann ist der Hauptorganisator des Treffens und schon seit Jahrzehnten Segelflieger. Er ist mit Mario Selss aus München befreundet, der etliche historische Segelflieger besitzt, der Sammler ist bei dem Treffen ebenfalls dabei.

Besucherinnen und Besucher sind willkommen. Offizieller Start des Treffens ist am Montag, 1. September; am Samstag, 6. September, geht es zu Ende. Der Flugbetrieb beginnt bei gutem Wetter jeweils gegen Mittag. Abheben werden die Segelflugzeuge meistens mithilfe einer Winde. Es werde aber auch eher seltene Autostarts geben, bei denen ein Fahrzeug die angehängten Segler in die Luft befördert, berichtet Lausmann. „Es ist ein Elektroauto, das beschleunigt ordentlich.“

Rundflüge möglich

Es werden Getränke, Kaffee und Kuchen angeboten. Und wer Glück hat, kann im Segelflieger auch selbst mit in die Lüfte steigen. Es werden nämlich auch einige Doppelsitzer bei dem Treffen dabei sein, berichtet Lausmann. Und deren Besitzer seien oft gerne bereit, einen Passagier für einen kleinen Rundflug mitzunehmen.