Zeugen alarmieren Polizei: Zwei Wochen alte Welpen auf der A8 beschlagnahmt

Die Polizei Günzburg hat Hundewelpen sichergestellt (Symbolfoto).
dpaViel zu jung waren die Hundewelpen, die in einem Kleintransporter auf der A8 bei Jettingen-Scheppach (Landkreis Günzburg) unterwegs waren. Auf einer Rastanlage hatte der Kleintransporter am Sonntag (7.7.2024) geparkt, da war das Fiepen der kleinen Hunde anderen Autofahrern aufgefallen. Die schöpften Verdacht, zumal die Personen, die bei den Hunden waren, nach Ansicht der Zeugen keine Ahnung hatten, wie man mit Welpen richtig umgeht. Deshalb gingen sie davon aus, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugehen konnte und riefen die Polizei.
Kein Fehler, wie sich kurz darauf herausstellte. Denn bei der Durchsuchung des Kleintransporters stellten die Beamten fest, dass die Welpen noch keine zwei Wochen alt waren. Sie wurden demnach viel zu früh von ihrer Mutter getrennt. Papiere für die Tiere konnten weder der Fahrer des Kleintransporters, noch seine beiden Begleiter vorweisen.
Die Hunde wurden in ein Tierheim im Landkreis Günzburg gebracht, um dort weiter untersucht zu werden. Auf die drei Personen warten nun Ermittlungen - allerdings nicht nur wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Denn bei der weiteren Durchsuchung und Überprüfung des Kleinlasters kamen noch andere Dinge ans Licht.
In einer Handtasche fanden die Polizeibeamten Geldscheine, insgesamt einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Zur Herkunft des Geldes wollten die drei keine Angaben machen, wie die Polizeidirektion Schwaben/Süd-West in Kempten mitteilte. Deshalb wird nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Unter einem Sitz wurde dann auch noch eine Machete gefunden. Damit ist auch noch ein Verstoß gegen das Waffengesetz mit im Spiel.

