Tierischer Einsatz
: Hund zu schwer – Mann in Neu-Ulm wählt Notruf

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Weil ein Mann seinen Vierbeiner weder mit dem Aufzug noch die Treppe herunterbrachte, wandte er sich hilfesuchend an die Polizei.
Von
Leonie Maschke
Neu-Ulm
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Dicker Hund

Zukünftig gibt's ein bisschen weniger Leckerli.

Pixabay
  • Ein Mann rief in Neu-Ulm den Notruf, weil sein Hund nicht aus dem Haus kam.
  • Der Aufzug war kaputt, und die Treppe war für den rund 50-Kilo-Hund zu glatt.
  • Die Polizei reagierte ernsthaft und informierte die Hausverwaltung.
  • Sie erklärte dem Halter: Die 110 ist nur für Notfälle und akute Gefahren vorgesehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Treppe zu glatt, der Aufzug defekt, aber der schwere Hund muss Gassi. Was soll man da tun? Genau, den Notruf wählen.

So zumindest wurde die Polizei am Freitag in den Neu-Ulmer Stadtteil Wiley gerufen. Ein Mann wollte mit seinem rund 50 Kilo schweren Hund Gassi gehen, jedoch war der Aufzug des Wohnhauses kaputt und das Treppenhaus anscheinend zu glatt für den Vierbeiner. Das Herrchen wusste nicht mehr weiter und alarmierte die Polizei, schließlich muss der Hund ja raus.

Notruf nicht für Gassi-Notfälle gedacht

Diese ging der Mitteilung „mit der gebotenen Ernsthaftigkeit“ nach, wie das Präsidium Schwaben/Südwest auf seinem Facebook-Kanal schreibt. Schließlich wurde die Hausverwaltung über die Situation informiert. Dem Hundehalter wurde dann noch erklärt, dass die Notrufnummer 110 ausschließlich für polizeiliche Notfälle und dringende Gefahrenlagen vorgesehen ist.