: Rückblick! So sah der Sommer in der Ulmer Region früher aus
Wie war es damals in den Sommermonaten in der Ulmer Region? Leserfotos aus den 40er- bis 70er-Jahren zeigen: Die Menschen hatten viel Spaß an der frischen Luft. Ein Blick zurück.
Die Ulmerin Ulrike Braun-Barth 1969 als Einjährige beim Schaukeln.
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Rückblick auf Sommer in der Ulmer Region: Leserfotos zeigen Leben im Freien.
Bilder aus den 40er- bis 70er-Jahren: Baden, Eisessen und Zeit mit Tieren prägten den Sommer.
Dieses Jahr ist sehr heiß, teils deutlich über 30 Grad – Abkühlung am See bleibt beliebt.
Leserinnen und Leser steuern Fotos und Geschichten bei, die in Fotoalben gefunden wurden.
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Temperaturen um die 30 Grad, teilweise sogar deutlich drüber – der Sommer in diesem Jahr bricht einige Rekorde und er fängt ja gerade erst an. Da hilft nur eins: Schwimmen im nächstgelegenen See, Eisessen im Schatten vor der Eisdiele oder zu Hause vor dem Ventilator die nötige Abkühlung holen. Heiß war es auch vor 20, 30, 40 oder 50 Jahren schon, wenn auch vielleicht nicht so lang anhaltend. Aber auch damals standen Eisessen und Baden am See hoch im Kurs.
Leserinnen und Leser der SÜDWEST PRESSE haben in Fotoalben gekramt und Erinnerungsstücke herausgesucht. Die zeigen: Auch damals spielte sich das Leben im Sommer vor allem draußen ab – beim Baden, mit einem Eis in der Hand und vor allem mit Tieren.
Leserin Mechthild Zenz in den frühen 1960er-Jahren am Sendener Baggersee. Bereits damals waren die frisch gebaggerten Seen ein beliebter Treffpunkt für Alt und Jung und für viele Kinder ein toller Abenteuerspielplatz.
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Zenz hat an diesem See das Schwimmen gelernt und ist heute noch ein täglicher Badegast.
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Leserin Ulrike Braun-Barth aus Ulm 1969 als Einjährige in der Schaukel bei Horben oberhalb von Freiburg ...
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... und 1970 als Zweijährige beim Wandern am Schluchsee/ Schwarzwald.
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Leserin Margret Kast 1970 mit ihrer älteren Schwester im Blaubeurer Freibad.
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Leser Uwe Theilen aus Ulm 1956 als Dreijähriger. Bei dem Bild erinnert er sich an Besuche beim Friseur: „Egal wann ich kam, Kinder mussten grundsätzlich warten.“ Kam nach ihm ein Erwachsener in den Laden, wurde er automatisch wieder ans Ende der Warteschlange gerückt. „Das hat mich immer geärgert.“
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Rosemarie Eckert aus Langenau 1970 beim Baden. „Da reichte ein Trog mit ein bisschen Wasser, da stand noch nirgends ein Pool im Garten!“, so die Leserin.
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Eckert um 1971/72 beim Eisessen „am Sonntagnachmittag. Das war immer das Highlight im Sommer“.
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Susanne Rudolf 1949 in Bad Saulgau, damals noch nur Saulgau. Angst vor großen Hunden hatte sie als kleines Kind nie. Bis zu einem Erlebnis wenige Jahre später, als ein Schäferhund sie anknurrte und nach ihr schnappte. „Dieser Schrecken hielt viele Jahre an.“ Erst als sie die beiden Hunde ihres Sohnes und dessen Frau kennenlernte, verlor sie die Angst.
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Leserin Sabine Donath aus Neu-Ulm 1974 auf dem Zuchtbullen ihres Vaters namens Neptun. Einen Sattel hatten sie nicht, „deshalb reichte auch ein alter Jutesack, was meine Mutter einigermaßen okay fand, damit wenigstens nicht meine ganze ‚Breitrippstrumpfhose‘ voller Haare wurde.“
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Leserin Annegret Polack-Papke, die seit 27 Jahren in Ulm lebt, 1951 beim „Waschtag“, damals noch wohnend in Hannover. Der war immer montags. „Alle Frauen aus dem Haus trafen sich in der Waschküche.“ Auch sie wollte schon als kleines Kind waschen. „Meine Oma, die ich sehr liebte, stellte mir den Waschzuber hin. Ich wusch meine Puppenwäsche und war stolz darauf.“
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