Streit unter Mitbewohnern: Erst Faustschläge, dann ein Stich in den Oberkörper

Der 27-Jährige wurde nach der mutmaßlichen Attacke festgenommen und kam noch am selben Tag in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
Christoph Reichwein/dpa- Streit in Günzburg eskaliert: Mann sticht Mitbewohner mit Messer in den Oberkörper.
- Täter und Opfer waren Arbeitskollegen; der Täter wurde am Tatort festgenommen.
- Der 25-Jährige überlebte, blieb aber schwer verletzt; kein Lebensgefahr.
- Polizei fand Tatwaffe im Gebüsch mithilfe eines Hundes.
- Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft, Ermittlungen wegen versuchter Tötung laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem Messerstich in den Oberkörper soll ein Mann versucht haben, seinen Arbeitskollegen und Mitbewohner in Günzburg zu töten. Der Verdächtige sei am Silvestermorgen mit dem 25-Jährigen sowie einem weiteren Arbeitskollegen einkaufen gewesen, teilte die Polizei mit. In der Unterkunft sollen die beiden dann miteinander gestritten und sich geschlagen haben. Dabei soll der 27-Jährige ein Küchenmesser geholt und damit auf seinen Kontrahenten eingestochen haben.
Als der dritte, ebenfalls 27 Jahre alte Mann die beiden daraufhin trennte, ging der Verdächtige aus der Wohnung. Die Polizei wurde gegen 7:30 Uhr informiert und nahm den mutmaßlichen Angreifer kurz danach fest. Das Küchenmesser wurde mithilfe eines Hundes in einem Gebüsch in der Nähe gefunden. Der 25-Jährige kam in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge keine.
Auf den Erlass eines Ermittlungsrichters kam der Verdächtige noch am 31. Dezember in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der versuchten Tötung ermittelt. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm ermittelt weiter.
