Streit nach Küchenkauf
: Verkäuferin bedroht Mann mit Schreckschusswaffe

Ein Mann möchte sich über eine Küche beschweren, die er gebraucht erstanden hat. Die Verkäuferin in Nersingen zückt die Waffe - nun könnte es Konsequenzen für beide Beteiligte geben.
Von
dpa
Nersingen
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Schreckschusswaffe - Illustration: ARCHIV - 26.11.2015, Sachsen, Dresden: Ein Mensch hält einen Schreckschuss-Revolver in der Hand. (zu dpa: «Frau aus der rechten Szene schießt mit Schreckschusspistole») Foto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Schreckschusspistole soll die Verkäuferin dem Mann vor das Gesicht gehalten haben. (Symbolbild)

Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa
  • Streit um gebrauchte Küche in Nersingen eskaliert
  • Käufer (31) bemängelte unvollständige Küche und suchte Verkäuferin (29) auf
  • Er klopfte an Fenstern, nachdem an der Tür niemand öffnete
  • Verkäuferin hielt laut Polizei Schreckschusspistole vor sein Gesicht
  • Polizei ermittelt: Strafverfahren gegen sie, Anzeige gegen ihn wegen Hausfriedensbruch

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Während eines Streits um eine gebrauchte Küche soll die Verkäuferin einen Mann in Schwaben mit einer Schreckschusswaffe bedroht haben. Der 31-Jährige hatte die Küche gekauft, ihm zufolge war sie aber unvollständig, wie die Polizei mitteilte. Deswegen sei er am Dienstag zur Wohnung der 29 Jahre alten Verkäuferin in Nersingen (Landkreis Neu-Ulm) gegangen. Als die Frau die Tür nicht geöffnet habe, habe der Mann die Terrasse betreten und an die Fenster geklopft. Die 29-Jährige forderte ihn daraufhin auf, an der Haustür zu warten, wie es hieß.

Als sie öffnete, soll sie dem Mann die Schreckschusspistole vor das Gesicht gehalten haben. Der 31-Jährige flüchtete und rief die Polizei. Die Frau erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Bedrohung. Der Mann wurde wegen Hausfriedensbruch angezeigt.