Streit eskaliert in Illertissen: Mann stiehlt Handy, wirft es aus Auto und löst damit Großeinsatz aus

Die Polizei musste von einem schweren Unfall ausgehen, als ein Mann ein Handy aus einem fahrenden Auto warf und dieses automatische einen Notruf auslöste.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Konflikt bei Illertissen eskalierte: Ein 47-Jähriger nahm einem 23-Jährigen gewaltsam das Handy.
- Hintergrund war ein Zivilrechtsstreit, beide Männer sind deutsche Staatsangehörige.
- Das Handy flog später aus einem Auto – das Gerät löste automatisch einen Notruf aus.
- Die Polizei suchte mit großem Aufgebot, griff die Beteiligten jedoch nicht auf.
- Es läuft ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung; der 23-Jährige ist leicht verletzt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Donnerstag, 6. August, ist in den frühen Mittagsstunden ein bereits seit längerem schwelender Konflikt zwischen einem 23-jährigen Geschädigten und einem 47-jährigen Beschuldigten eskaliert. Wie die Polizei mitteilt, sind beide deutsche Staatsangehörige. Aufgrund eines aktuellen Zivilrechtsstreits suchte der Beschuldigte den Jüngeren demnach zusammen mit zwei weiteren Personen auf, während der Mann einer landwirtschaftlichen Tätigkeit im Raum Illertissen nachging.
Nachdem der 23-Jährige sein Mobiltelefon, welches nach Ansicht des 47-Jährigen belastende Dokumente enthält, nicht herausgeben wollte, kam es zu körperlichen Übergriffen durch den 47-Jährigen. Dadurch konnte er das Smartphone an sich nehmen. Im Anschluss entfernte er sich mit seinen zwei Begleitern von der „Tatörtlichkeit“, wie im Polizeibericht steht. Des Mobiltelefons entledigte er sich kurze Zeit später, indem er es kurzerhand aus dem fahrenden Auto warf. Was dann passierte, hatte er nicht erwartet.
Gerät setzt Notruf ab
Durch den Wurf setzte das Gerät automatisch einen Notruf ab, da es von einem Verkehrsunfall ausging. Die örtliche Polizei fahndete mit zahlreichen Unterstützungskräften umliegender Polizeidienststellen mit einem Großaufgebot nach den Tätern, konnte diese jedoch nicht aufgreifen. Da die Beteiligten dem Geschädigten persönlich bekannt sind, wurde nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung eingeleitet. Der 23-Jährige wurde durch den Vorfall leicht verletzt, eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Das Mobiltelefon wurde durch den Vorfall zerstört.

