Stadtentwicklung
: Sechs Bäume am Neu-Ulmer Donauufer gefällt

Ursprünglich sollten für die Verbreiterung des Geh- und Radwegs sogar 14 Bäume weichen. Proteste und eine Debatte im Stadtrat verzögerten den Vollzug.
Von
Christoph Mayer
Neu-Ulm
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Neu-Ulm Bäume sind für einen neuen, breiteren Radweg gefällt worden .

In Neu-Ulm sind Bäume sind für einen neuen, breiteren Radweg gefällt worden .

Volkmar Könneke
  • Sechs Großbäume am Donauufer in Neu-Ulm gefällt für breiteren Geh- und Radweg.
  • Ursprünglich sollten 14 Bäume weichen; Proteste verzögerten den Start.
  • Fällung am Aschermittwoch östlich der Villa Schäfer; keine neuen Proteste.
  • Stadtrat beschloss mit 22:12 Stimmen die Erweiterung des Donauuferwegs.
  • Als Ausgleich sind Ersatzpflanzungen von insgesamt elf Bäumen geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Aschermittwoch war alles vorbei für sechs Großbäume am Neu-Ulmer Donauufer östlich der Villa Schäfer. Städtische Arbeiter fällten und zerlegten die Gehölze am Vormittag. Bürgerproteste (wie am Montag vergangener Woche infolge der Bekanntgabe der Fällaktion) gab es nach Auskunft von Sebastian Kaida von der Stadt Neu-Ulm diesmal nicht. Wie berichtet, war die Maßnahme aus Sicht der Stadt notwendig geworden, damit der Fuß- und Radweg entlang der Donau an dieser Stelle erweitert werden kann. Zunächst war sogar von 14 Bäumen die Rede gewesen.

Ursprünglich hätten die Fällungen am Dienstag vergangener Woche stattfinden sollen; dies war dann allerdings kurzfristig gestoppt worden – auch, weil die Stadtratsfraktion der Grünen-Fraktionen sowie die FDP-Gruppe den Antrag gestellt hatten, das Thema in der Stadtratssitzung am Mittwoch, 11. Februar, nochmals zu diskutieren. Mit 22:12 Stimmen setzte sich der Beschlussvorschlag der Verwaltung durch, den Donauuferweg zu erweitern. Als Ausgleich sind Ersatzpflanzungen von insgesamt elf Bäumen geplant.