Spitzenreiter fuhr 228 km/h: Mehr als 1000 Autos auf der B28 bei Neu-Ulm geblitzt

Mit solchen Blitzeranhängern wurden in den letzten Wochen an verschiedenen Stellen Geschwindigkeitsüberschreitungen durch die Verkehrspolizei Günzburg in der Region Neu-Ulm festgestellt (Symbolbild).
Bernd Thissen/dpa- Verkehrspolizei Günzburg meldet über 1000 Verstöße bei zwei Wochen Geschwindigkeitsmessung.
- Sportwagenfahrer mit 228 km/h bei erlaubten 100 km/h geblitzt – Bußgeld und Fahrverbot drohen.
- Auf der B10 bei Neu-Ulm fuhr ein Fahrer mit 179 km/h statt erlaubter 70 km/h – 148 Fahrverbote drohen.
- Polizei berichtet von weniger Beanstandungen im Vergleich zu den Vorjahren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Woche lang hat die Verkehrspolizei Günzburg auf der B28, in der Höhe des Autobahndreiecks Neu-Ulm in Richtung Senden geblitzt. Ab dem 10. November war der Polizei zufolge dort eine teilstationäre Geschwindigkeitskontrolle in Form eines Enforcement-Trailers aufgebaut.
Viel zu schnell war der Fahrer eines Sportwagens am Samstag (15.11.) gegen 4 Uhr morgens unterwegs: Die Radarfalle erfasste ihn mit 228 km/h bei zulässigen 100. Laut Polizeibericht drohen ihm nun ein Bußgeld im dreistelligen Bereich, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister.
Abgesehen von diesem Fall, müssen noch elf weitere Autofahrerinnen oder Autofahrer mit einem Fahrverbot rechnen. Diese Fälle mit eingerechnet, erhalten 260 Personen, die die Geschwindigkeit überschritten haben, eine Bußgeldanzeige. Insgesamt fuhren bis zum 16. November über 113.000 Fahrzeuge an dem Blitzeranhänger vorbei. Die Polizei spricht von weniger Beanstandungen als in den vergangenen Jahren.
148 drohende Fahrverbote nach Messung im 70 km/h-Bereich
In den Wochen zuvor hat die Polizei auch an anderen Stellen Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasst. Vom 26. Oktober bis zum 02. November wurde auf der B10 bei Neu-Ulm geblitzt, im Bereich mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Auch hier muss ein Fahrer mit Bußgeld, Fahrverbot und Punkten im Fahreignungsregister rechnen. Im 70er-Bereich war er der Polizei zufolge mit 179 km/h unterwegs.
Ein Fahrverbot droht außerdem 148 weiteren Personen. Beanstandet wurden von über 100.000 Menschen, die in diesem Zeitraum den Streckenabschnitten befuhren, insgesamt 1.589 Fahrerinnen und Fahrer.

