Sorgenfreies Schwimmen wieder möglich
: Entwarnung! Keine Blaualgen mehr im Waldsee Senden nachweisbar

Der Öffentliche Gesundheitsdienst hat in den jüngsten Proben keine Blaualgen mehr gefunden. Die Hinweisschilder der Stadt können wieder entfernt werden.
Von
Amelie Schröer
Senden
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Blaualgen: ARCHIV - 06.09.2023, Berlin: Ein Wasservogel durchquert den Teppich aus Blaualgen in einem See. (zu dpa: «Warnung vor Blaualgen: Einige Seen in Brandenburg betroffen») Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Durch die gefallenen Temperaturen gibt es keine Blaualgen mehr im Badesee in Senden.

Soeren Stache/dpa
  • Waldsee in Senden: ÖGD fand in jüngsten Proben keine Blaualgen mehr.
  • Landratsamt Neu-Ulm meldete dies am Mittwochvormittag, 3.6., in einer Mitteilung.
  • Die Stadt entfernt die Hinweisschilder – Baden ist wieder sorgenfrei möglich.
  • Ein Badeverbot gab es nicht, doch es galt erhöhte Aufmerksamkeit im Wasser.
  • Kühlere Tage ließen die Blaualgen zurückgehen, da Wachstum warme Phasen begünstigt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gute Nachricht für Wasserratten: Die in der vergangenen Woche im Waldsee in Senden nachgewiesenen Cyanobakterien – besser bekannt als Blaualgen – sind in den jüngsten Proben durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) nicht mehr nachgewiesen worden. Das teilte das Landratsamt Neu-Ulm am Mittwochvormittag, 3.6., mit. „Die Hinweisschilder der Stadt Senden können deshalb wieder entfernt werden“, heißt es in der Mitteilung weiter. Bedeutet auch: Badegäste können wieder sorgenfrei schwimmen gehen.

Ein Badeverbot bestand zwar bislang nicht, weil keine akute Gesundheitsgefährdung vorlag, dennoch bat die Stadt Senden um erhöhte Aufmerksamkeit im Wasser. Der reine Hautkontakt stelle abgesehen von möglichen Hautreaktionen laut Umweltbundesamt keine Gefahr dar, gefährlich werde es erst, wenn Wasser geschluckt werde. Das Wachstum von Blaualgen wird durch intensive Sonneneinstrahlung, wenig Regen und hohe Wassertemperaturen gefördert. Die etwas niedrigeren Temperaturen der vergangenen Tage bewirkten also einen Rückgang der Blaualgen.