Schüsse auf Fahrzeuge in Senden: Nach fast vier Jahren findet die Polizei einen Verdächtigen

Die Polizei stellte Steinschleudern, Luftdruckwaffen, eine geladene PTB-Waffe sowie Munition sicher.
Polizeipräsidium Schwaben Süd/West- Polizei ermittelt Verdächtigen nach Schüssen auf Fahrzeuge und Objekte in Senden-Ay.
- Seit November 2022 wurden mit Stahlkugeln mehrfach Autos und Gegenstände beschädigt.
- Durchsuchung ergab Steinschleudern, Luftdruckwaffen, Munition und eine geladene PTB-Waffe.
- Ermittler prüfen manipulierte Waffen – mögliches Vergehen gegen das Waffengesetz.
- Schüsse trafen Uhlandstraße, Egerländerstraße und Lusthauser Straße, Schaden im fünfstelligen Bereich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit November 2022 wurde in Senden-Ay immer wieder mit Stahlkugeln auf Autos und Gegenstände auf Privatgrundstücken geschossen. Dabei entstand laut Polizei ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Nun, fast vier Jahre nach dem ersten Vorfall, haben die Ermittler einen Verdächtigen ausgemacht. Der Verdacht gegen den 66-Jährigen habe sich erhärtet, nachdem im Juni und Juli 2026 erneut Schüsse abgegeben worden seien.
Wo genau wurde geschossen?
Der Polizei sind Schüsse in drei Straßen bekannt: Uhlandstraße, Egerländerstraße und Lusthauser Straße. Als die Polizei am Mittwoch die Wohnung des deutschen Verdächtigen durchsuchte, fand sie unter anderem Steinschleudern, Luftdruckwaffen, Munition und eine geladene PTB-Waffe. Als PTB-Waffen werden Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen bezeichnet.
Die Ermittler vermuten, dass die sichergestellten Waffen manipuliert wurden und seitdem Eigenschaften scharfer Schusswaffen aufweisen. Deswegen werde das Bayerische Landeskriminalamt die Waffen sowie alle anderen gesicherten Spuren untersuchen. Die Ermittler untersuchen auch, ob der 66-Jährige gegen das Waffengesetz verstoßen hat.

