Schießen ohne Ortstafel: Kuriose Namen bei Schilder-Dieben besonders beliebt

Auch in Deppenhausen wird immer wieder mal das Ortsschild stibitzt (Archiv).
Karin Mitschang- Kuriose Ortsschilder wie in Schießen und Deppenhausen werden oft gestohlen.
- Der Schilderdiebstahl verursacht hohe Kosten für Kommunen.
- Polizei sucht Zeugen für aktuellen Diebstahl in Schießen.
- Ortsschilder sind beliebte Souvenirs und Dekorationen.
- Dorf an der Grenze änderte Ortsnamen von Fucking zu Fugging.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um im Straßenverkehr für Sicherheit zu sorgen, sind Straßenschilder unerlässlich. Allerdings verbleiben nicht alle Zeichen dauerhaft an ihrem angedachten Platz. So wie jetzt im Ort Schießen. Innerhalb der letzten Tage wurde laut Polizeiinspektion Weißenhorn das Ortsschild, das aus Richtung Unteregg kommend am Ortseingang Schießen angebracht ist, von einem oder mehreren bislang unbekannten Tätern gestohlen.
Zeugen, die Angaben zu dem oder den Tätern machen können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Weißenhorner Polizeiinspektion in Verbindung zu setzen unter Tel. (07309) 965 50. Der Schilder-Klau kostet die Kommunen unter Umständen viel Geld. Ein Schild kostet um die 130 Euro plus Montagekosten. Der Diebstahl eines Schildes wird als Straftat geahndet. Der Gesetzgeber sieht entweder eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor.
Laut ADAC ersetzen die Behörden in Deutschland jedes Jahr etwa 1,6 Millionen Verkehrsschilder. Selbst fest vernietete oder verschweißte Ortsschilder verschwinden. Diese dienen dann unter anderem als Geburtstagsgeschenk, Dekorationselement, Souvenir oder Sammlerstück. Besonders beliebt sind Schilder mit kuriosen Ortsnamen. Ein Dorf an der deutsch-österreichischen Grenze änderte deshalb die Schreibweise des Ortsnamens, und so wurde aus Fucking einfach Fugging. Im Alb-Donau-Kreis wird immer wieder mal die Ortstafel Deppenhausen stibitzt und im Landkreis Neu-Ulm eben das Schild Schießen.

