Raubüberfall in Neu-Ulm: Bewohner überrascht Einbrecher – sie sperren ihn ein

Ein Nachbar hörte Schreie des eingesperrten Bewohners.
Lino Mirgeler/dpa- Einbruchsopfer in Neu-Ulm im Keller eingesperrt und leicht verletzt.
- Zwei maskierte Täter bedrohten den Mann mit Messer und Hammer.
- Ein Nachbar alarmierte die Polizei nach Schreien des Opfers.
- Feuerwehr öffnete gewaltsam die Kellertür, Opfer kurz darauf aus Klinik entlassen.
- Polizei sucht nach Zeugen, Täter sind zwischen 45 und 60 Jahre alt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Maskierte und bewaffnete Einbrecher haben in Neu-Ulm den Bewohner eines Einfamilienhauses an der Straße Am Kapellenberg verletzt und in einen Keller eingesperrt. Der 57-Jährige habe die Täter vermutlich überrascht, als er ins Bett gehen wollte, teilte die Polizei mit. Die Einbrecher griffen den Mann demnach am Samstagmorgen (5.4.) gegen 1.30 Uhr sofort an, überwältigten ihn und bedrohten ihn mit einem Messer und mit einem Hammer.
Auf der Suche nach Wertgegenständen durchwühlten die beiden Täter laut Polizei das gesamte Haus. Danach sperrten sie den 57-Jährigen im Heizungskeller ein. Ob die Einbrecher mit Beute flüchteten, war nicht bekannt.
Nachbar hört Schreie
Der 57-Jährige saß in dem Keller fest und rief am Samstagmorgen um Hilfe. Ein Nachbar hörte die Schreie und alarmierte die Polizei. Die Feuerwehr musste die Tür des Heizungskellers gewaltsam öffnen. Der Mann kam danach mit leichten Verletzungen in eine Klinik, die er aber kurz darauf wieder verlassen konnte.
Täterbeschreibung: Polizei bittet Zeugen um Mithilfe
Nach Angaben des Geschädigten sind die Täter etwa 45 beziehungsweise 60 Jahre alt. Der ältere trug eine schwarze Trainingsjacke und eine schwarze Jogginghose, der jüngere eine graue Trainingsjacke und eine schwarze Hose. Beide Täter waren demnach maskiert und sprachen gebrochen Deutsch. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm bittet Zeugen, sich telefonisch unter 0731/8013-0 zu melden. Die Ermittler interessieren sich auch für auffällige Fahrzeuge, die in der Nacht von Freitag auf Samstag in dem Wohngebiet unterwegs waren.
