Radwegenetz in Pfaffenhofen: Wegen Geldmangel auf Eis gelegt

Der Geh- und Radweg Richtung Marienfried bleibt vorerst unvollendet.
Patrick Fauß- Radweg-Projekt Richtung Marienfried in Pfaffenhofen wegen Geldmangels gestoppt.
- Geplanter Geh- und Radweg samt Querungsinsel hätte 1 Million Euro gekostet.
- Neubaugebiet Hasenäcker sollte besser ans Zentrum angebunden werden.
- Anpassungen am bestehenden Wegenetz sollen dies nun ermöglichen.
- Unklarheiten bei Verkehrsinsel-Standort sorgten zusätzlich für Kritik.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Projekt samt einer Querungsinsel für Radler und Fußgänger über die Kreisstraße NU 3 hätte etwa 1 Million Euro gekostet. Das war der großen Mehrheit im Marktrat zu teuer. „Zu anderen Zeiten hätten wir das Projekt anders bewertet", sagte Bürgermeister Sebastian Sparwasser. Die kommenden Haushaltszahlen würden solch hohe Ausgaben nicht erlauben.
Besserer Anschluss ans Zentrum
Im Zuge des Projekts wäre die Radverbindung entlang der Hermann-Köhl-Straße Richtung Marienfried asphaltiert worden. Fußgänger und Radler aus dem Neubaugebiet Hasenäcker wären besser ans Zentrum angeschlossen worden. Letzteres soll nach wie vor geschehen. Jedoch wird dies voraussichtlich mit kleineren Anpassungen am bestehenden Wegenetz bewerkstelligt werden.
Ganz unproblematisch wäre die Planung jedoch auch bei vollen Gemeindekassen nicht gewesen. Unklar war zum Beispiel, wo die Verkehrsinsel hätte hinkommen sollen. An der Straße, wo Autos häufig mit hoher Geschwindigkeit in den Ort einfahren, fehlt eine Stelle, wo Leute gebündelt über die Straße gehen. Einige tun es nahe der Bushaltestelle im Westen. Die Bewohner des Neubaugebiets müssen weiter im Osten über die Straße. Das zuständige Planungsbüro hatte vier Varianten vorgestellt, die allesamt auf Kritik aus dem Rat gestoßen sind.
