Projekt
: Fünfte Runde „Kita.digital + Sprache“ endet im Landkreis Neu-Ulm

Mit der Abschlussveranstaltung im Landratsamt ist die Qualifizierungskampagne erfolgreich beendet worden. Im Fokus standen digitale Medien in der frühen Bildung.
Von
Stefanie Müller
Neu-Ulm
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Erfolgreicher Abschluss der einjährigen Kampagne: Die Vertreterinnen der teilnehmenden KiTas mit Ludwig Daikeler (weiterer Vertreter der Landrätin) sowie Elke Breitinger (4. V.re. hinten) und Coach Astrid Meckl (3. v.re hinten).

Die Vertreterinnen der teilnehmenden KiTas mit Ludwig Daikeler (weiterer Vertreter der Landrätin) sowie Elke Breitinger (4. V.re. hinten) und Coach Astrid Meckl (3. v.re hinten).

Landratsamt Neu-Ulm
  • Abschluss im Landratsamt Neu-Ulm: Fünfte Runde „Kita.digital + Sprache“ endete erfolgreich.
  • Fokus war der bewusste Einsatz digitaler Medien in der frühen Bildung mit Sprachschwerpunkt.
  • Sechs von acht Kitas präsentierten Praxisbeispiele wie Fotos, Collagen, Hörbücher und Filme.
  • Ziel war aktive Gestaltung statt Passivkonsum – Kreativität, Sprache und Partizipation stärken.
  • Begleitung durch Coach Astrid Meckl; Fortbildungen, Coachings und Elternabende gehörten dazu.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit einer Abschlussveranstaltung im Landratsamt Neu-Ulm ist die fünfte Qualifizierungskampagne „Kita.digital + Sprache“ erfolgreich zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Projekts stand der bewusste Einsatz digitaler Medien in der frühen Bildung – verbunden mit einem besonderen Schwerpunkt auf Sprache. Sechs der insgesamt acht teilnehmenden Kindertageseinrichtungen aus dem Landkreis Neu-Ulm und dem benachbarten Unterallgäu stellten ihre Praxisbeispiele und Erfahrungen aus dem Kita-Alltag vor.

Die Kampagne begleitete das pädagogische Personal dabei, digitale Bildung als festen Bestandteil des Alltags zu verankern. Statt Tablets und Apps nur als Zusatzangebot zu sehen, sollten sie gezielt zur Förderung von Kreativität, Sprache und Partizipation eingesetzt werden. Die präsentierten Projekte zeigten, wie vielfältig das gelingen kann: Kinder fotografierten mit Tablets, gestalteten Collagen mit PicCollage, produzierten Hörbücher und drehten kleine Filme.

Fotos und Sprache bewusst verwenden

Dabei stand nicht die passive Nutzung im Vordergrund, sondern das aktive Gestalten. Die Kinder setzten sich mit eigenen Erlebnissen auseinander, dokumentierten ihre Eindrücke und lernten zugleich, Fotos, Filme und Sprache bewusst zu verwenden. Begleitet wurden die Einrichtungen während der gesamten Kampagne von Kita.digital-Coach Astrid Meckl. Zu den Angeboten gehörten Fortbildungstage, Netzwerktreffen, Coachings vor Ort, Online-Beratungen, Elternabende und Reflexionsgespräche.

Ludwig Daikeler, der weitere Vertreter der Landrätin, betonte bei der Veranstaltung die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien. „Neue Technik ist Fluch und Segen zugleich – entscheidend ist, dass wir Kindern den richtigen Umgang damit vermitteln“, sagte er. Auch Elke Breitinger, Fachberatung Kita im Landratsamt, hob hervor, dass digitale Bildung bereits im frühen Kindesalter beginne und sprachliche Entwicklung, Kreativität und Beteiligung stärken könne.

Info

Die Kampagne „Startchance kita.digital“ endet nach fünf Jahren bayernweit. Im Landkreis Neu-Ulm soll die digitale Bildungsarbeit in den Kitas jedoch weitergehen: Der Landkreis hat sich erfolgreich als Standort für weitere vor-Ort-Angebote qualifiziert. So bleiben auch künftig Netzwerktreffen und Fortbildungen möglich.