Polizeieinsatz in Neu-Ulm: Jugendliche ballern im Glacis herum

Der Neu-Ulmer Glacis-Park in Neu-Ulm ist bei Spaziergängern beliebt. Auf der Veranstaltungsbühne finden immer wieder Konzerte statt, im Sommer lockt der Biergarten nebenan. Am Freitag (24.01.2025) rückte die Polizei an, weil Anwohner Schüsse gehört hatten.
Oliver Schulz- Jugendliche schossen im Glacis-Park Neu-Ulm am 24.01.2025 in die Luft, Polizei rückte aus.
- Augenzeugen berichteten, Polizei fand Schreckschuss-Munition, keine Verdächtigen.
- Es war der dritte Großeinsatz der Polizei an diesem Tag, nach Messerangriff und Passanten-Attacke.
- Polizei sucht weiterhin nach den Schützen, Munition wird untersucht.
- Glacis-Park ist im Sommer belebt, im Winter weniger frequentiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Glacis-Park in Neu-Ulm ist eine grüne Insel, unweit des Bahnhofs zieht sich der kleine Park entlang der historischen Fenstungsgemäuer durch die Stadt. Im Sommer tobt hier das Leben: Spaziergänger, Hundehalter, Konzertbesucher der Freilichtbühne, Gäste des Biergartens und Kinder auf einem der Spielplätze genießen hier ihre Freizeit.
Alle verfügbaren Streifen rückten aus
Im Winter ist der Park nicht ganz so belebt. Möglicherweise deshalb haben sich Jugendliche das Glacis auch deshalb für Schießübungen ausgesucht. Am Freitag (24.01.2025) meldete eine Anwohnerin der Polizei mehrere Schüsse. „Sofort wurden alle verfügbaren Streifenbesatzungen und Einsatzörtlichkeit und in die nähere Umgebung entsandt“, heißt es im Bericht der Polizei zu dem Vorfall.
Munition legt Verdacht auf Schreckschusswaffe nahe
Doch vor Ort fanden die Beamten keine Verdächtigen vor. Eine Augenzeugin berichtete, dass mehrere Jugendliche kurz zuvor mit einer Waffe in die Luft geschossen hätten. Als sie den Beamten die Stelle zeigte, fanden diese gebrauchte Munition. Die Jugendlichen waren aber schon über alle Berge, auch eine Waffe konnte nicht gefunden werden. Der Munition nach habe es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt, so die Polizei.
Beamte stellten die Munition sicher, sie wird jetzt auf Spuren untersucht. Die Neu-Ulmer Polizei sucht weiter nach den Schützen.
Es war der dritte große Einsatz für die Neu-Ulmer Polizei in wenigen Stunden. Kurz zuvor hatten die Beamten einen 45-Jährigen ausfindig gemacht, der auf dem Neu-Ulmer Petrusplatz mit einem Küchenmesser herumgefuchtelt hatte. Und nur kurze Zeit später rückten die Beamten ans Dietrich-Kino aus, wo ein 32-Jähriger wahllos Passanten angriff. Fünf Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt.
